Türkei
13.03.2017

Deutscher Handel mit Türkei schwächt sich deutlich ab

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei verschlechtern sich nach Ansicht des DIHK zusehends.

Der Handel sinke spürbar, sagte Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutsche Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der “Welt am Sonntag”. Bei der Deutschen Auslandshandelskammer in der Türkei hätten sich die Geschäftsanfragen im vergangenen Jahr halbiert.

Neue deutsche Investoren scheuen die Türkei

“Neue deutsche Investoren bleiben fern”, sagte Treier. Und auch bei den ansässigen deutschen Unternehmen herrsche schlechte Stimmung: “Sie verlassen das Land zwar nicht, aber auch sie sind verunsichert und halten sich mit neuen Investitionen generell zurück”. Daran würden auch die Bemühungen vieler türkischer Stellen nichts anderen, Investoren aus Deutschland zu gewinnen, so der Außenwirtschaftschef.

Türkei abhängig von deutschen Exporten

In diesen Tagen werde deutlich, dass die Türkei sehr viel abhängiger von Deutschland ist als umgekehrt, hieß es nach Angaben der Zeitung zudem aus Kreisen der deutschen Industrie. Ein Blick in die Exportstatistik zeige, wie sich die Kräfteverhältnisse verteilen. Die Waren, bei denen Deutschland im Handel mit der Türkei einen großen Überschuss erzielt, sind Autos und Maschinen -also Güter, die sich nicht ohne Weiteres aus jedem anderen Land dieser Welt beziehen ließen. Umgekehrt importiere Deutschland vor allem Bekleidung oder Früchte – also Waren, die sich auch in anderen Regionen leicht besorgen ließen.

Bild: viperagp/Fotolia


 


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