Dieselskandal: VW muss US-Ladenetz für E-Autos ausbauen
18.04.2017

Dieselskandal: VW muss US-Ladenetz für E-Autos ausbauen

Die neue VW-Tocher Electric America baut das Ladenetz für Elektroautos in den USA aus – eine Auflage der US-Behörden im Dieselskandal.

Nach der Einigung mit den US-Behörden in der Dieselaffäre muss der Volkswagen-Konzern in den nächsten Jahren ein US-weites Netz mit Schnellladestationen für Elektroautos aufbauen. Das geht aus dem Nationalen Nullemissionsplan Runde 1 hervor. Diese “Runde 1” umfasst Investitionen von 300 Millionen Dollar in den kommenden zwei Jahren.

Davon will der Konzern 250 Millionen Dollar für Ladeinfrastruktur ausgeben. Von diesen sollen wiederum 40 Millionen Dollar für Ladestationen in elf Ballungsgebieten mit starker Nachfrage ausgegeben werden. Der Löwenanteil von 190 Millionen Dollar dient dem Aufbau eines US-weiten Schnellladenetzes.

Jeweils weitere 25 Millionen Dollar sollen in Bildungsprojekte sowie in die Finanzierung der neuen US-Tochter Electric America fließen. Insgesamt muss VW in den nächsten zehn Jahren und vier Zirkeln 1,2 Milliarden Dollar für emissionsfreie Autotechnik investieren.

Schnellladenetz als Upgrade

Das Netz soll den Planungen zufolge 240 Stationen in 39 Bundesstaaten umfassen, von denen 150 in den kommenden zwei Jahren fertiggestellt werden. Die Stationen sollen eine Gleichstromladung von mindestens 150 Kilowatt ermöglichen. Einige Anlagen sollen sogar das Schnellladen mit 320 Kilowatt erlauben.

Der Haken daran: Es gibt noch keine Autos, die ein solches superschnelles Laden mit mehr als 300 kW über den CCS-Standard (Combined Charging System) erlauben. Daher will VW die Stationen so konzipieren, dass sie bis zum Ende der vierten Finanzierungsrunde, also bis 2026, entsprechend nachgerüstet werden könnten.

Als Beispiel: Eine Schnellladung mit bis zu 300 kW würde einTesla Model S 90 in gut 15 Minuten aufladen.

Bild: Daimler

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