Firmenwagen: Leasing mit Kilometervertrag am beliebtesten
10.10.2017

Firmenwagen: Leasing mit Kilometervertrag am beliebtesten

Das aktuelle CVO Fuhrpark-Barometer 2017 bestätigt es deutlich: Leasing mit Kilometervertrag wird für das Fuhrparkmanagement immer wichtiger.

Damit setzt sich ein Trend fort, der nun bereits seit mehreren Jahren anhält. Das gilt insbesondere für den deutschen Markt. Mit 47 Prozent bezeichnete fast die Hälfte der 300 befragten Fuhrparkmanager dies als ihre bevorzugte Finanzierungsmethode. Deutschland übernimmt in dieser Hinsicht eine hervorstechende Rolle im gesamteuropäischen Vergleich.

Die Vorteile für die Unternehmen: mehr Flexibilität bei den Vertragsvereinbarungen, finanzielle Vorteile und Kostentransparenz. Darüber hinaus stehen den Leasingnehmern neben den klassischen Dienstleistungen wie Wartung- und Reifenservice auch Online Reporting-Tools und flexible Mietmodelle zur Verfügung.
Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Auftrag von Arval Deutschland 3.632 Fuhrparkentscheider in zwölf europäischen Ländern sowie der Türkei befragt. Die Studie nimmt Branchen in den Fokus, für die das Thema Flottenmanagement besonders wichtig sind: Baugewerbe, Industrie, Dienstleistung und Handel.

Wachsendes Interesse an Hybrid und Elektromobilität

Bei der Nutzung neuer und alternativer Antriebstechnologien sind deutsche Fuhrparkmanager zwar nach wie vor skeptischer als ihre europäischen Kollegen, was vor allem hier zu Lande auf die mangelnde finanzielle Förderung von Seiten des Staates zurückzuführen ist. Allerdings wächst die Akzeptanz im deutschen Markt für Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor. Hybrid- und Elektroantriebe werden in diesem Zusammenhang mit Abstand am stärksten bevorzugt. Alternativen auf Gas- oder Brennstoffzellenbasis spielen nahezu keine Rolle.

Zurückhaltung in Sachen Telematik und Mobilitätsalternativen

Ähnlich wie bei alternativen Antriebstechnologien verhält sich der deutsche Markt auch beim Thema Telematik vergleichsweise konservativ. In Deutschland antworten lediglich 8 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen auf die Frage, ob sie in einem Teil ihres Fuhrparks Telematik nutzen, mit ja. Auf gesamteuropäischer Ebene sind es 20 Prozent.

Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden darüber hinaus zum ersten Mal Zahlen zum Thema Mobilitätsalternativen, wie Carsharing, Fahrgemeinschaften und Mobilitätsbudget/-karten erhoben. Auch hier reagieren deutsche Fuhrparkmanager konservativer als ihre europäischen Kollegen: Nur jeder vierte Verantwortliche in Deutschland (26%) erwägt, eine der Alternativen in den kommenden drei Jahren in seinem Unternehmen einzuführen. Aus gesamteuropäischer Sicht ist es fast jeder zweite Flottenmanager (45%).

Diesel-Diskussion lässt Unternehmen unbeeindruckt

Auch ein aktuelles Nachrichtenthema ist dieses Jahr Gegenstand des CVO Fuhrpark-Barometers geworden: die öffentliche Diskussion um den Diesel. Das Befragungsergebnis fiel sehr klar aus und steht in auffälligem Gegensatz zum allgemeinen Stimmungsbild bei diesem Thema: 83 Prozent der deutschen Fuhrparkmanager geben an, dass sich dadurch keine Konsequenzen für ihre Dienstwagenpolitik im Blick auf Modelle oder CO2-Grenzwerte ergeben. Damit liegt Deutschland fast gleichauf mit dem europäischen Durchschnitt (89%).

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