Geringe Investitionsbereitschaft für Digitalisierung im Einkauf
15.03.2017

Geringe Investitionsbereitschaft für Digitalisierung im Einkauf

Die Digitalisierungswünsche sind groß, an der Bereitschaft für mehr Investitionen mangelt es aber noch.

98 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass Digitalisierung für sie ein wichtiges Thema ist. Allerdings zeugt die Investitionsbereitschaft bei weitem nicht in allen Bereichen von dieser hohen Priorität. Wenn 99 Prozent der Beschaffer das Supplier Networking für relativ wichtig erachten, jedoch 38 Prozent noch gar keine Budgets dafür einplanen, klafft eine gewaltige Lücke, so das Fazit der Umfrage „Trendgeflüster 2016/17“ von Onventis und BME.

Dementsprechend ist die Reaktionszeit im Einkauf oft alles andere als agil, was sich besonders bei Marktveränderungen zeigt. So kann über die Hälfte (52%) erst binnen von Wochen auf Veränderungen im Unternehmen reagieren und nur 26 Prozent innerhalb weniger Tage. Im Wesentlichen haben die langsamen Reaktionszeiten ihre Ursache in der unzureichenden digitalen Prozessunterstützung.

Trendgeflüster Onventis

Ohne integrierte Supplier Collaboration werde künftig keine Beschaffung mehr auskommen. „Was heute am Budget für das Netzwerken gespart wird, schlägt sich morgen auf die Beschaffungskosten nieder“, prognostiziert Onventis-CEO Frank Schmidt. Am Ende zahle man beim Einkauf drauf.

Spend Analysis oft noch ein unbeschriebenes Blatt

Kaum anders sieht es bei den übrigen elektronisch unterstützen Beschaffungsprozessen aus. Für viele quasi noch ein unbeschriebenes Blatt ist Spend Analysis: obwohl 83 Prozent der Befragten das Thema für wichtig erachten, hält doch knapp die Hälfte (49%) noch kein ausreichendes Budget dafür bereit.

Auch das Supplier Relationship Management (SRM) ist einem Großteil (85%) der Umfrageteilnehmer wichtig bis sehr wichtig, trotzdem investieren auch beim SRM noch 20 Prozent überhaupt nicht oder nur unzureichend. In den zurückliegenden Jahren wurde zwar viel für Relationship Management getan, aber vorwiegend mit Fokus auf den Kunden, sprich CRM und Vertriebsunterstützung – die Lieferantenbeziehung wurde dabei teils stiefmütterlich vernachlässigt.

Fast identisch verhält es sich beim Sourcing und Contract Management. Beide Bereiche halten 85 Prozent der 240 befragten Unternehmen für wichtig bis sehr wichtig, doch auch hier hält sich die Investitionsbereitschaft in Grenzen: für Sourcing steht 42 Prozent der Beschaffer nur teilweise oder gar kein Budget zur Verfügung, für Contract Management hat mit 55 Prozent mehr als die Hälfte keine ausreichenden Mittel an der Hand. „ „Nur wer seine Lieferanten und Einkaufsprozesse genau kennt, der kann Risiken reduzieren, Engpässe frühzeitig erkennen und bei Bedarf gezielt gegensteuern“, so Schmidt.

Bild: St22/Fotolia.de


Katalog der Woche

KIPP Katalog BEDIENTEILE I NORMELEMENTE

KIPP Katalog BEDIENTEILE I NORMELEMENTE

Mit mehr als 4.000 Neuheiten und über 22.000 Teilereferenzen: Klemmhebel ergonomisch, Sterngriffe, Bügelgriffe und Rohrgriffe, Exzenterhebel einstellbar, Arretierbolzen, Kugelsperrbolzen selbstsichernd. Diese Neuheiten und viele weitere bewährte Produkte mit ihren Ausführungen finden sie   [mehr...]

Präsentiert von:

Logo

 


DruckenDrucken


Anzeige


Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf dieser Website bleiben, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Info

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close