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So viel verdienen Autohersteller pro Auto

| von Dörte Neitzel

Ab dem neuen Modelljahr 2019 will BMW in Nordamerika keine Fahrzeuge mit Dieselmotoren mehr anbieten. Der durch VW ausgelöste Dieselskandal wirkt sich den Bayern zufolge in den USA zunehmend auch auf BMW aus. Nur bei einem Modell sei eine endgültige Entscheidung noch nicht gefallen. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber dem Autoblog

Künftig eher Benziner und Hybride

Danach fliegen zum Jahreswechsel alle Selbstzünder aus dem Programm. Nur für das SUV-Modell X5 sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden, schreibt die Automobilwoche. „Während unsere Diesel-Verkaufszahlen gesunken sind, steigt der Absatz von Modellen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Auch Benziner sind weiter sehr gefragt“, sagte der BMW Sprecher. Aktuell bietet der Hersteller in Nordamerika noch den 328d, den 540d x-Drive und den X5 35d an. Daher setzen die Münchner auch künftig eher auf Benziner und Plug-in-Hybridmodelle.

BMW reiht sich in die Riege der anderen Hersteller ein

Alleine ist BMW mit seiner Entscheidung nicht. Mercedes, VW, Audi und Porsche haben in Nordamerika derzeit kein Diesel-Modell im Programm. Die Münchner lassen sich aber zumindest eine Hintertür für ein mögliches Comeback offen: „Wir werden die Kundenbedürfnisse weiter beobachten und können unsere Modellauswahl jederzeit anpassen“, sagte der Sprecher.

Bild: Pixabay

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