Mann im Lager

Der Technische Handel stellt seinen Kunden nicht nur über 1.000.000 Produkte ab Lager zur Verfügung. Zusätzlich bietet er logistische und prozessuale Hilfestellungen an, die echte Mehrwerte generieren.
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| von Kathrin Irmer
Aktualisiert am: 18. Nov. 2019
Porträt von Thomas Vierhaus, Hauptgeschäftsführer des VTH
Thomas Vierhaus, Hauptgeschäftsführer des VTH. (Bild: VTH)

Aus über 30 Services des Technischen Handels ermittelte eine Studie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS in Zusammenarbeit mit dem VTH Verband Technischer Handel e.V. sieben Dienstleistungstypen, mit denen der Technische Handel seine Produktpalette vervollständigt.

„Die Technischen Händler sind keine ‚Kistenschieber‛ oder ‚Boxmover‛, sondern tragen mit ihrer Wertschöpfung dazu bei, die Prozesskosten ihrer Kunden zu senken. Und genau das ist ein Hauptinteresse der Industrie unter 4.0-Vorzeichen“, so Thomas Vierhaus, Hauptgeschäftsführer des VTH.

 

Weitreichende Kompetenzen der Technischen Händler

Titelseite des Whitepapers
VTH-Whitepaper

Ein neues Whitepaper des VTH erläutert die einzelnen Leistungstypen und versieht sie mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Trends, Umfragen und Linkhinweise sowie Expertenmeinungen vervollständigen die Übersicht der „Dienstleistungen des Technischen Handels im Zeitalter von Industrie 4.0“.

Das VTH-Whitepaper „Dienstleistungen des Technischen Handels im Zeitalter von Industrie 4.0“ ist auf der Seite www.vth-verband.de/whitepaper kostenfrei erhältlich.

 

Die sieben Dienstleistungstypen

1. Produktnahe Dienstleistungen umfassen zum Beispiel kundenspezifische Anpassungen, Montage, Wartung & Instandhaltung sowie Monitoring. Ziel ist immer, die Produktivität der Unternehmen zu sichern und zu steigern – denn die Vermeidung von Ausfallzeiten behält auch in der Industrie 4.0 ihre zentrale Bedeutung.

2. Wissensintensive Dienstleistungen sind unter anderem Beratung, Schulung und Unterweisung, Planungsleistungen, Konstruktionsdienstleistungen im Zusammenhang mit Maschinen und Anlagen sowie die analytische Mitarbeit bei der Optimierung von Produkten, Prozessen und Sicherheitsfragen.

3. Logistische Dienstleistungen enthalten Abhol- und Lieferservice, Lagerung und Beschaffungsmanagement unterschiedlichster Art. Sie sind „Stellschrauben der Kostenjustierung“ und erhalten durch die Vernetzung zwischen Hersteller, Logistikdienstleister, Handel und Kunde in der Lieferkette der Industrie 4.0 einen immer höheren Stellenwert.

4. IT-Dienstleistungen leisten durch diverse Schnittstellen (OCI) und elektronische Anbindungen (EDI) für automatisierte Prozesse und mehr Effizienz einen wichtigen Beitrag zur Industrie 4.0. Digitale Dienstleistungen verbessern die Potenziale in der Wertschöpfungskette der herstellenden und abnehmenden Industrien.

5. Customer Services wie beispielsweise Online-Shops, Katalogservices und Informationsbereitstellung werden durch persönliche Beratungen im Vertrieb und im Fachmarkt ergänzt. Die Verknüpfung verschiedener Online- und Offline-Vertriebskanäle bzw. Multi- und Cross-Channel-Services gehören heute zum zeitgemäßen „Einkaufskomfort“.

6. Finanzdienstleistungen wie die Zwischenfinanzierung unterstützen die Leistungskraft der Kunden. Ein weiteres Beispiel: Konsignationslager der Technischen Händler ersparen die Investitionskosten und die Kapitalbindung eines eigenen Waren- und Teilelagers.

7. Herstellerbezogene Dienstleistungen wie Marktanalysen sowie das Vorantreiben von Produktverbesserungen und -innovationen gehören zum Portfolio des Technischen Händlers. Seine Marktnähe und Praxiskenntnisse machen aus ihm einen gefragten Partner für die herstellenden und abnehmenden Industrien

Einen einzigartigen Mehrwert bietet der Technische Händler seinen Kunden durch die enge Vertriebspartnerschaft mit führenden Markenherstellern; sie behandeln Kundenwünsche, die sie über den Technischen Handel erreichen, bevorzugt.

Marken des technischen Handels