Mitarbeiter von Pirtek überprüft den Ölstand bei einem Firmenfahrzeug.

Pirtek mobiler Hydraulik-Service. (Bild: Pirtek)

| von Dörte Neitzel

Defekte Hydraulikschläuche zählen zu den häufigsten Ursachen für Maschinenstillstände: In der Corona-Pandemie soll ein unvorhergesehener Hydraulikschlauchdefekt jedoch kein Grund zur Beeinträchtigung des Warenverkehrs werden, so der Hydraulik-Dienstleister Pirtek. Daher forciert das Unternehmen seinen mobilen Hydraulikservice in der aktuellen Krise.

Pirtek ist mit 82 Centern sehr dezentral strukturiert und wirbt damit, dass eines seiner 300 mobilen Service-Fahrzeuge innerhalb von einer Stunde vor Ort sein können. Die Servicefahrzeuge sind nach eigenen Angaben mit allen notwendigen Maschinen und Werkzeugen ausgerüstet. Zudem seien die Pirtek-Servicetechniker in der Lage – das ist in Zeiten „von Abstand halten“ besonders wichtig – die meisten Einsatzfälle ohne zusätzliche Unterstützung zu erledigen.

Aber auch für Pirtek ist die aktuelle Corona-Pandemie eine Herausforderung und das System hat zahlreiche Präventivmaßnahmen ergriffen, um soziale Kontakte zu vermeiden, den Service aber weiterhin aufrecht zu erhalten:

  • Alle Aufträge werden nach wie vor über die Pirtek Center koordiniert, und die Center Manager stehen der Kundschaft telefonisch oder per Mail jederzeit für Fragen zur Verfügung. So bleibt die mobile Flotte deutschlandweit 24/7 im Einsatz.
  • Kundenkontakt findet natürlich nur unter Wahrung der notwendigen Sicherheitsstandards statt: So gibt es kein Händeschütteln mehr, es werden mindestens 2 Meter Abstand voneinander gehalten.
  • Wandwaschbecken in den Werkstattwagen ermöglichen regelmäßiges Händewaschen.
  • Selbst auf die digitale Unterschrift auf den iPads wird aus Sicherheitsgründen derzeit verzichtet.
  • Gleiche Standards gelten beim Nachladen von Lagermaterial in den Centern