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Online-Shops auch im B2B-Einkauf beliebter

| von Dörte Neitzel

In den kommenden fünf Jahren wird der B2B-Ein- und Verkauf verstärkt über Online-Shops und Marktplätze abgewickelt. Klassische Vertriebswege werden nicht verschwinden, aber an Relevanz verlieren. So lautet das Fazit der Studie „Online-Kaufverhalten im B2B-E-Commerce 2017“.

Ein Hauptgrund für die positive Entwicklung des B2B-E-Commerce ist nach Meinung von ibi Research, dass sich das private Online-Verhalten der Mitarbeiter nun verstärkt auch im geschäftlichen Alltag zeigt. Der Online-Einkauf sei bequem, schnell und biete eine größere Auswahl, das werde von den Online-Shoppern sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld erwartet.

Verfügbarkeit, Spezifikationen und Preise wichtig

Sehr wichtig ist den Geschäftskunden im B2B-Online-Shop eine Verfügbarkeitsübersicht, Informationen zu technischen Spezifikationen und auch zum Preis. Außerdem können B2B-Online-Shops insbesondere durch die Angabe der erwarteten Lieferzeit bei den Kunden punkten.

Neben dem Online-Shop spielen Plattformen und Marktplätze eine immer größere Rolle im B2B-E-Commerce. B2B-Marktplätze werden aktuell schon von 26 Prozent der befragten Unternehmen für den Online-Verkauf ihrer Produkte und Leistungen verwendet. Dabei haben über die Hälfte der Befragten ihr Warenwirtschaftssystem direkt an den Marktplatz angebunden und ein Drittel sogar ihr CRM-System. Bei der Anbindung der Systeme waren Kompatibilitäts- und Datenqualitätsprobleme die größten Herausforderungen.

Bild: Ivan Kruk/Fotolia.de

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