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Einkaufshelfer: Temperaturmesstechnik

Einkaufshelfer: Temperaturmesstechnik

Sicherheit beginnt mit der richtigen ProduktauswahlHaken

Temperatur ist der meist gemessene Parameter in der Prozessautomatisierung. Um das umfangreiche Portfolio an Temperaturmesstechnik überschaubar zu machen, hat Endress+Hauser eine kostenlose grafische Auswahlhilfe entwickelt. In kürzester Zeit können Temperaturmessstellen per Knopfdruck einfach und sicher konfiguriert und bestellt werden.
Temperaturmesstechnik lässt sich nicht einfach im Katalog bestellen, denn es gibt 1000 Dinge zu berücksichtigen. Alleine die Auslegung einer Temperaturmessstelle ist eine echte Herausforderung. Selbst mit speziellem Fachwissen und Erfahrung ist es eine zeitaufwendige Angelegenheit. Die Typenvielfalt und nicht selten die fehlende Erfahrung führen zu Unsicherheiten und oft werden deshalb falsche Temperaturmessgeräte ausgelegt und eingekauft. Das kann teuer werden. Die finanziellen Auswirkungen durch „Fehlkäufe“, wie Projektverzögerungen oder Anlagenstillstände, können immens sein. Analysen aus der Praxis bestätigen, dass der Großteil der Probleme durch falsch ausgelegte Messgeräte verursacht wird.

Zur Bestimmung und Auswahl des für die jeweilige Messaufgabe richtigen Produktes stellt Endress+Hauser eine komfortable Softwareanwendung zur Verfügung. Dabei wird das Expertenwissen in die Software integriert, um maximale Sicherheit bei der Auswahl der richtigen Produkte zu gewährleisten. „Die Kosten für das Messgerät sind zu hoch“ könnte der Ausspruch eines Einkäufers lauten, der sich rein vom Anschaffungspreis leiten lässt. In der Praxis sind aber die Planungskosten für eine Temperaturmessstelle oft höher als die Anschaffungskosten für das Produkt selbst. Ein typischer Anschaffungspreis einer Temperaturmessstelle beträgt ca. 200 Euro. Die Kosten von Planung, Inbetriebnahme und Wartung betragen in der Praxis aber das Dreifache des ursprünglichen Einkaufspreises, und dabei ist der Zeitaufwand noch nicht berücksichtigt.

Temperaturmesstechnik

Auf der Suche nach der passenden Temperaturmesstechnik mussten die richtigen Parameter, wie in der Checkliste aufgeführt, dem Einkäufer vorliegen. (Bild: Endress+Hauser)

Aus diesen Gründen hat Endress+Hauser gemeinsam mit Kunden aus unterschiedlichen Branchen und Funktionen den grafischen Konfigurator+Temperatur mit integriertem Applicator entwickelt – eine Planungs- und Einkaufssoftware, die sich intuitiv bedienen lässt. Im Fokus lag bei der Realisierung des Projekts vor allem den Auswahl- und Einkaufsprozess einfach und sicher zu gestalten sowie die Vermittlung des technischen Basiswissens. Mit der Software erhält der Benutzer durch Grafikelemente – nach dem Motto „Ein Bild  sagt mehr als tausend Worte“ – eine Rückkoppelung zu seiner individuellen Auswahl.

Die detaillierte Nachvollziehbarkeit der einzelnen Schritte garantiert eine hohe Sicherheit der Auslegung. Der Konfigurator stellt sicher, dass der Anwender kombinierbare Thermometereigenschaften auswählt, beispielsweise Schutzrohrwerkstoff 1.4571 und Werkstoff Prozessanschluss mit Gewinde 1.4571. Auf Abruf werden Anhand von Texten und Bildern der Aufbau von  Thermometern erklärt und die Vorschriften und Normen unterschiedlicher Branchen wie z. B. ATEX (Atmosphere Explosive), SIL (Safety Integrity Level), DIN, EN, ASME (American Society of mechanical Engineers) und EHEDG (European Hygienic Engineering & Design Group) erläutert.

Zusätzlich enthält die Software Basiswissen über die unterschiedlichen Temperaturmessprinzipien wie Widerstandsthermometer Pt100 (Widerstandswert 0°C – 100 Ω) sowie diverser Thermoelemente. Wer noch mehr wissen möchte, erhält über den ‚Learn More Button‘ weitere Informationen zur Auslegung von Temperaturmessstellen wie die notwendige Eintauchlänge in Prozessleitungen oder die Dimensionierung der Prozessanschlüsse.
Bei der Preisgestaltung der modular aufgebauten Temperaturmessgeräte bietet das Werkzeug mittels eines übersichtlichen und transparenten „Preisbaukastens“ die Möglichkeit, den Anschaffungspreis an seine Leistung/Präferenz anzupassen. Dem Einkäufer oder Planer steht es somit offen, sein Endprodukt anhand der angeboten Leistung unter Berücksichtigung seiner Preisvorstellung so zu gestalten, wie er es für notwendig hält.
Dieses Prinzip wird häufig auch im privaten Umfeld angewendet, beispielsweise bei der Auswahl und Konfiguration eines Pkw.

Weitere Einsparpotenziale sind über Standardisierungen möglich. Das Ziel einer Standardisierung ist die Reduktion der Variantenvielfalt und der Anzahl von Lieferanten. Der Konfigurator vereinfacht es, Standardisierungsprozesse anzustoßen, umzusetzen und nachhaltig anzuwenden.  In der Vergangenheit hatten Unternehmen eine Vielzahl von Messgerätevarianten verschiedener Hersteller in den Produktionsanlagen und am Lager. Durch Zeitersparnis bei der Auslegung, der Reduktion der Variantenvielfalt (in der Regel auf zwei bis drei Typen) und die damit verbundene Minimierung der Ersatzteile können anfallende Kosten für Planung, Errichtung und Betrieb signifikant gesenkt werden.

Ferner können neben den bereits aufgeführten Einsparpotentialen zusätzlich die Prozesskosten in der Beschaffung durch den Einsatz elektronischer Systeme (E-Procurement) gesenkt werden. Dabei stehen heutzutage drei verschiedene Werkzeuge zum Einsatz:

 

  • Elektronische Kataloge
  • Online-Shops
  • Integrierte Lösungen zur Kopplung von Warenwirtschaftssystemen

Im Online-Shop können die Produkte aus den Konfiguratoren direkt in Warenkörbe übergeben werden bzw. als Gerätestandards für die Standardisierung abgelegt werden. Dabei stehen die aktuellen Preiskonditionen, Lieferinformationen, Bestellstatus, Geräteinformationen und Ersatzteile zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung.

Den höchsten Grad der Automatisierung des gesamten Beschaffungsprozesses bietet die vollständige Integration einer Beschaffungslösung in das Procurement-System des Anwenders. Hierbei findet ein effizienter Austausch aller Transaktionsdaten für Angebote, Aufträge, Auftragsbestätigungen und Rechnungen zwischen den ERP – Systemen statt. Der Ablauf der Transaktionen kommt vollständig ohne manuelle Eingaben aus. Dadurch werden diese als Fehlerquellen ausgeschlossen, Kosten reduziert sowie Reaktions- und Wartezeiten vermieden. Der Beschaffungsprozess wird dadurch deutlich schneller bei gleichzeitiger Erhöhung der Prozessqualität.
Die Vorteile, die ein Produktkonfigurator mit integrierter Schnittstelle zur Beschaffungslösung mit sich bringt, liegen auf der Hand. Unternehmen können fehlerfrei die richtigen Produkte auswählen, standardisieren und beschaffen. Die Zeiten für Angebotserstellung und die Reklamationsrate werden drastisch reduziert. In Verbindung mit einem hohen Prozess- und Automatisierungsgrad und neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sind weitere wesentliche Kostensenkungspotentiale für Unternehmen möglich, wie beispielsweise Lager-, Transaktions- und Kommunikationskosten.

von Giovanni Colucci, Manager Temperatur Endress+Hausser


Checkliste

Haken Passt das Thermometer zur Mess-aufgabe?  Ist die Eintauchtiefe des Thermometers in den Prozess optimal?
Haken Ist der Temperaturmessbereich richtig gewählt?
Haken Wurde die Materialbeständigkeit berücksichtigt?
Haken Wurde die Abhängigkeit zwischen Prozessdruck, -medium und -temperatur nach DIN 43772 berücksichtigt?
Haken Werden die mechanischen Belastungen, z. B. bei Vibrationen, beachtet?
Haken Passt der Prozessanschluss?
Haken Wird die maximale zulässige Umgebungstemperatur des Messumformers überschritten?
Haken Ist der elektrische Anschluß richtig?
Haken Wurden die Kalibriervoraussetzungen beachtet?

Kurzinterview mit Thomas Lotz, Leiter Ausbildung und Mechatronik, Molkerei Ammerland eG

“Genauigkeit und Beständigkeit sind beim Messen am wichtigsten”

LotzIn welchem Umfang kaufen Sie Temperatursensoren in Ihrem Unternehmen ein?
Wir haben ca. 1000  prüfrelevante Messstellen von denen ungefähr 600 Temperaturmessstellen sind. Wir haben in letzter Zeit unsere Temperaturmessstellen auf zwei Standard-Typen TMR 3x (Prozessmessungen) und TR4x (Tankmessung) umgestellt.

Für welche Anwendungen nutzen Sie diese in ihrem Unternehmen?
Die Temperatursensoren werden zur Regelung, Überwachung  und Messung verwendet. Uns ist die Genauigkeit und Beständigkeit der Messung sehr wichtig, zumal auch im Audit diese Präzision zur Geltung kommt.

Wie finden Sie für die einfache und sichere Auslegung einer Temperaturmessstelle die passenden Sensoren? Welche Parameter sind für Sie hier am wichtigsten?
Wir benutzen den Komponenten-Konfigurator von Endress+Hauser (Konfigurator+Temperatur  mit integriertem Applicator) zur Auslegung unserer Messstellen. Die umfassende Datenbank ( Basiswissen) ist uns bei der Suche sehr hilfreich. Durch den Anschluss an den Intershop kann ich direkt meine zuvor ausgesuchten Artikel bestellen und sie dauerhaft in meiner Datenbank hinterlegen.


Einkaufshelfer in Zusammenarbeit mit: Endress+Hausser Gruppe

Endress+Hauser ist einer der international führenden Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. 2010 erwirtschaftete die Firmengruppe mit über 8 500 Beschäftigten weltweit rund 1,3 Mrd Euro Umsatz.  Eigene Sales Center sowie ein Netzwerk von Partnern stellen weltweit kompetente Unterstützung sicher. Product Center in elf Ländern erfüllen die Wünsche der Kunden schnell und flexibel. Eine Holding in Reinach/Schweiz koordiniert die Firmengruppe. Als erfolgreiches Unternehmen in Familienbesitz will Endress+Hauser auch künftig selbstständig und unabhängig bleiben. Endress+Hauser liefert Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Flüssigkeitsanalyse und Messwertregistrierung.Das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit automatisierungstechnischen, logistischen und informationstechnischen Dienstleistungen und Lösungen. Die Produkte setzen Maßstäbe im Hinblick auf Qualität und Technologie.
Weitere Informationen unter:  www.de.endress.com

Autor: Kathrin Irmer

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