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5G: Autobauer liebäugeln mit eigenen Mobilfunknetzen

Foto: iamremenko/Fotolia.de

31.10.2018

5G: Autobauer liebäugeln mit eigenen Mobilfunknetzen

Werden die Autokonzerne zu Netzbetreibern? BMW & Co. überlegen, lokale Mobilfunknetze für hochsensible Anwendungsdaten aufzubauen. So soll die Vernetzung ihrer Autos sicherer werden.

Die Autohersteller wollen künftig in ihren Werken eigene 5G-Netze installieren und betreiben. Die Bundesnetzagentur, die die Lizenzen für den Frequenzbereich vergibt, will nicht das komplette Spektrum an bundesweit tätige Telekom-Konzerne vergeben. Einen Teil sollen lokale Betreiber erhalten. Dabei könnten dann auch die Autobauer zum Zuge kommen. Die lokalen Frequenzen sollen auch nicht versteigert , sondern gegen Geld vergeben werden. Wie teuer sie werden, steht noch nicht fest.

Wie das Handelsblatt berichtet, seien lokale Netze im Eigenbetrieb “besser in der Lage, hochsensible Anwendungsdaten zu transportieren”, so ein BMW-Sprecher. Auch Volkswagen äußerte sich positiv und Daimler soll der Zeitung zufolge bereits in Gesprächen mit der Netzagentur sein.

Höhere Verkehrssicherheit

5G soll ab 2021 den Datenverkehr revolutionieren, denn er bietet eine 1.000-fach höhere Kapazität als das bestehende 4G-Netz, sowohl was parallele Zugriffe als auch die Datenrate betrifft. Genau diese Übertragung in Echtzeit ist wichtig zum Beispiel für autonom fahrende Autos. Die Fahrzeuge empfangen nicht nur Daten über Glätte oder Gegenstände auf den Straßen. Sie übermitteln auch Informationen an nachfolgende Autos und andere Objekte. So soll die Verkeh

rssicherheit steigen.

Für klassische Netzbetreiber wäre das ein Rückschlag, denn ihr 5G-Geschäftspotenzial würde schrumpfen. “Es tut uns weh, wenn 25 Prozent eines Spektrums im 3,4- bis 3,8-Gigahertz-Bereich für uns nicht freigeben sind – dadurch fehlt uns Bandbreite und Kapazität”, so Walter Goldenits von der Deutschen Telekom zum Handelsblatt.

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