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Bessere Wettervorhersage: Künstliche Intelligenz macht Lieferketten sicherer

Bild: Pixabay

25.06.2019

Bessere Wettervorhersage: Künstliche Intelligenz macht Lieferketten sicherer

Präzise Wettervorhersagen spielen nicht nur in der Landwirtschaft eine Rolle. Auch Lieferketten weltweit sind abhängig von zuverlässigen Wetterdaten. Jetzt können Vorhersagen mittels KI noch genauer werden.

Beim Wetter beeinflussen sich eine hohe Zahl von Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Temperatur, Luftdruck oder Feuchte gegenseitig.  Für Vorhersagen werden diese gemessen und auf ihrer Grundlage mögliche Szenarien simuliert. Wetterprognosen beschreiben also Wahrscheinlichkeiten.

Prognosen mittels lernendem Programm

Nun haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine Methode entwickelt, um mögliche Fehler in den Prognosen auszumerzen. Als Basis dienen neuronale Netze, also ein „lernendes“ Netzwerk. Diese Künstliche Intelligenz lernt aus jeder Trainingsphase und setzt die Erkenntnisgewinne für kommende Vorhersagen ein.

Das System kann auch nicht-lineare Wechselwirkungen zwischen den Daten aus den Wettermessstationen und den physikalischen Zuständen der Atmosphäre in der Simulation berücksichtigen. Um das Programm anzulernen, nutzten die Forscher Wetterdaten aus Deutschland, welche die 537 Wetterstationen zwischen 2007 und 2016 aufgezeichnet haben.

Vergleich mit menschlicher Vorhersage

Zum Vergleich haben die Wissenschaftler die neuen Vorhersagen mit Prognosen verglichen, die mithilfe der herkömmlichen Techniken erstellt wurden.

Dabei haben die Vorhersagen mittels KI für fast alle Wetterstationen deutlich genauere Vorhersagen getroffen. Zudem sei er wesentlich weniger rechenaufwendig, so die Forscher.

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Autor: Dörte Neitzel

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