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Cloudhopper: Chinesische Hacker nehmen deutsche Unternehmen ins Visier

Bild: Gorodenkoff/AdobeStock

19.12.2018

Cloudhopper: Chinesische Hacker nehmen deutsche Unternehmen ins Visier

Cloudhopper heißt eine Hackergruppe, die aus China stammen soll und in der Cloud nach Unternehmensgeheimnissen Ausschau hält. Die USA wollen in den kommenden Tagen gezielt gegen diese Cloud-Hüpfer vorgehen. Auch das BSI warnt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor Hackern aus China. Es hatte in den vergangenen Wochen mehrere große Unternehmen aus Deutschland darauf hingewiesen, dass sie von einer Hackergruppe angegriffen worden seien. Drahtzieher sei mutmaßlich der chinesische Staat stecke.

Die Hackergruppe wird Cloudhopper genannt, denn sie greift die Unternehmen nicht direkt an, sodern die IT-Dienstleister. Das können zum Beispiels Cloud- oder Hosting-Anbieter sein. Von dort hüpfen die Hacker dann in die Unternehmensnetzwerke und greifen Daten ab, an denen sie besonders interessiert sind.

Gezielte Angriffe

Zwar sind die Cloudhopper-Angriffe – im Vergleich zu russischen Hacker-Kampagnen, noch recht selten hierzulande, doch die Angreifer gehen gezielter vor. Laut Süddeutscher Zeitung sind besonders Firmen aus dem Maschinenbau betroffen, vor allem die Bereiche Bau- und Materialforschung.

Über diplomatische Kanäle informierten die USA Partnerländer, darunter Deutschland. Es waren Gespräche, die hierzulande für einige Aufregung sorgten. Denn die Amerikaner nannten auch Namen von deutschen Firmen, die von diesen Angriffen betroffen gewesen sein sollen. Die Behörden wurden umgehend aktiv.

USA bereitet Anklage vor

Wie Wall Street Journal, New York Times und Washington Post berichten, arbeite das US-Justizministerium derzeit an einer Anklage. Die Webseite Axios zitiert einen namentlich nicht genannten Mitarbeiter des Weißen Hauses mit den Worten: “Wir werden nicht zulassen, dass ausschließlich Russland der Buhmann ist. Es sind Russland und China.”

 

 

Seit rund vier Jahren verfolgen die USA eine Strategie, die Experten als “Naming und Shaming” bezeichnen. Sie verfolgen damit zwei Ziele: Einerseits sollen die Akteure und die dahinterstehenden Regierungen – in diesem Fall China – unter Druck gesetzt werden. Andererseits geht es bei solchen Anklagen darum, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie genau man solche Spionage-Operationen im Blick hat.

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Autor: Dörte Neitzel

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