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Die Lkw-Maut steigt ab 2019

Foto: Jaroslav Pachý Sr.

22.10.2018

Die Lkw-Maut steigt ab 2019

Der Bundestag hat eine Erhöhung der Lkw-Maut beschlossen. Diese gilt auf Autobahnen und seit Juli 2018 auch auf allen Bundesstraßen.

In Deutschland sind rund 40.000 Straßenkilometer Lkw-mautpflichtig, darunter alle Autobahnen und mittlerweile auch alle Bundesstraßen. Nun hat der Bundestag eine Erhöhung der Lkw-Mautsätze beschlossen. Diese sollen ab Januar 2019 gelten. Mit der Neuregelung sollen der Vorlage zufolge in den Jahren 2019 bis 2022 Mehreinnahmen in Höhe von 4,16 Milliarden Euro erzielt werden.

Für wen gilt die Mautpflicht?

Alle Lkw ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht müssen Maut zahlen. Das betrifft nicht nur Transport- und Logistikunternehmen, sondern auch viele Handwerksbetriebe mit schweren Lkws oder Lkws mit Anhänger sind von der Maut betroffen.

Wie hoch sind die Maut-Tarife?

Die Mauttarife sind im Bundesfernstraßenmautgesetz festgeschrieben. Die Maut setzt sich aus zwei Teilbeträgen zusammen: Ein kilometerbasierter Anteil und ein sogenannter Infrastrukturkostenanteil. Der Teilbetrag für die Infrastrukturkosten unterscheidet nach Länge/Gewicht sowie der Schadstoffklasse:

a. Anzahl der Achsen (zwei, drei, vier, fünf und mehr Achsen)

b. Schadstoffklasse: Hier gibt es sechs Kategorien, Fahrzeuge der Euro-6-Norm zahlen hier nichts.

Zudem werden erstmals auch die Kosten der Lärmbelastung durch Lastwagen in die Berechnung einbezogen.

Gibt es Ausnahmen von der Mautpflicht?

Generell gilt die Maupflicht für alle Fahrzeuge mit mindestens 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. Ausnahmen gibt es beispielsweise für Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr, Zirkusfahrzeuge, selbstfahrende Fahrzeuge, die nicht für Gütertransporte eingesetzt werden und Fahrzeuge der Straßenwartung. Auch Elektro-Lkw und jene, die mit Gas betrieben werden, sind bis auf Weiteres von der Maut befreit.

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Autor: Dörte Neitzel

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