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Dieselfahrverbot in Stuttgart seit Neujahr in Kraft

Bild: Adobe Stock/Ullision

03.01.2019

Dieselfahrverbot in Stuttgart seit Neujahr in Kraft

Seit dem 1. Januar 2019 gilt in Stuttgart ein Fahrverbot für Diesel der Abgasnorm 4 und schlechter. Bislang blieb das erwartete Verkehrschaos aus – doch das könnte sich nach den Ferien ändern.

Seit Neujahr müssen sich die Stuttgarter und Pendler umstellen: Die Stadt hat ihr Dieselfahrverbot in Kraft gesetzt. Seitdem dürfen Dieselautos mit der Abgasnorm 4 und schlechtern nicht ehr in die Umweltzone einfahren. Diese umfasst das gesamte Stuttgarter Stadtgebiet.

Kontrollen der Polizei

Langfristig wird die Polizei zwar keine flächendeckenden Kontrollen durchführen können, doch am ersten Werktag nach den Feiertagen kontrollierten Beamte die vielbefahrene Heilbronner Straße.

In den zwei Stunden erwischten die Beamten nur zwei Dieselfahrer, die nicht in Stuttgart unterwegs sein durften – beide aus dem Ausland. Sie wurden ermahnt, erhalten aber keine Strafe, berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.

Erst einmal nur Ermahnungen

In den ersten vier Wochen des Verbots will die Polizei es generell bei Ermahnungen belassen, weil das Fahrverbot noch neu ist. Generelle Kontrollen plant die Polizei nicht, jedoch soll bei anderen Kontrollen, etwa auf Handynutzung, Geschwindigkeit oder Anschnallpflicht auch überprüft werden, ob das Auto unter das Fahrverbot fällt.

Auch bei der Verkehrsüberwachung, die Parkverstöße ahnded, sollen künftig die Plaketten mit kontrolliert werden.

Kfz-Innung will gegen Fahrverbot kämpfen

Die Kfz-Innung hat im Landtag eine Petition eingereicht, in der sie fordert, das Fahrverbot auszusetzen. Sie fordert Ausnahmeregelungen. Zudem solle ein Fahrverbot nicht die erste, sondern die letzte Maßnahme im Kampf um bessere Luft sein.

Sollte das Fahrverbot Bestand haben, pocht die Innung laut Stuttgarter Zeitung darauf, dass Euro-4-Diesel zu Autohäusern und -werkstätten in Stuttgart fahren dürfen. Aber auch die Fahrt zu Stuttgarter Parkhäusern und P+R-Anlagen, die nahe an der Markungsgrenze liegen, müsse für Diesel-4-Fahrer aus der Region weiterhin erlaubt werden.

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Autor: Dörte Neitzel

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