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Dieselkrise kostet 600 Jobs bei Bosch

Bild: Bosch

10.01.2019

Dieselkrise kostet 600 Jobs bei Bosch

Die Dieselkrise hat beim Zulieferer Bosch zahlreiche Arbeitsplätze in der Antriebstechnik gekostet. In den Werken im saarländischen Homburg und im bayerischen Bamberg seien bislang 600 Stellen abgebaut worden, so der zuständige Bereichsvorstand.

Wegen der Dieselkrise in der Automobilindustrie musste Bosch im vergangenen Jahr rund 600 Stellen streichen.

Weniger Nachfrage nach Dieselautos

Ein Sprecher des Unternehmens sagte, es handle sich jeweils zur Hälfte um Vorruhestandsregelungen bei festen Mitarbeitern und um nicht verlängerte befristete Verträge. Da die Nachfrage nach Diesel-Autos sinke, riefen die Kunden auch weniger Komponenten dafür bei Bosch ab, erläuterte der Sprecher.

Laut einem Medienbericht fürchten Arbeitnehmervertreter auch im laufenden Jahr weitere Stellenstreichungen. Dazu wollte Bosch keine Prognose abgeben. Bei dem Zulieferer hängen weltweit rund 50.000 Arbeitsplätze am Diesel, davon rund 15.000 in Deutschland.

Bosch verhandle derzeit mit den Arbeitnehmern über Ersatztechnologien, heißt es in dem Bericht weiter. Man könne aber noch nicht sagen, ob die negativen Effekte aus dem Diesel ausgeglichen werden könnten.

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Autor: Dörte Neitzel

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