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Empfehlungen für den Einkauf leiser Maschinen

22.05.2019

Empfehlungen für den Einkauf leiser Maschinen

Das Faktenblatt „Buy Quiet“ gibt Tipps und Argumente für den Einkauf leiser Maschinen, um die Lärmbelastung im Betrieb nachhaltig zu senken. Das spart Kosten und schont das Gehör.

Unternehmen in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, ihre Beschäftigten vor Lärm zu schützen. Denn: Lärm ist gesundheitsschädlich. Er verursacht nicht nur Gehörschäden, sondern auch Stress. Der Schutz vor Lärm am Arbeitsplatz gelingt dabei umso besser, je leiser die Maschinen sind, die ein Unternehmen anschafft.

Faktenblatt der BAuA

Das neue Faktenblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erläutert, wie das Prinzip „Buy Quiet“ – leisere Maschinen beim Einkauf zu bevorzugen – umgesetzt werden kann.

Das Faktenblatt weist in diesem Zusammenhang auf die Geräuschemissionswerte hin. So müssen Maschinenhersteller etwa den Emissions-Schalldruckpegel und den Schallleistungspegel angeben, damit Beschaffer neu anzuschaffende Maschinen vergleichen können.

Auch wirtschaftlicher Vorteil

Der Buy-Quiet-Ansatz verspricht sinkende Kosten für Maßnahmen der Lärmminderung und eine erhöhte Produktivität bei gleichzeitig weniger Krankentagen der Beschäftigten. Darüber hinaus soll der Ansatz auch auf die Maschinenhersteller selbst zurückwirken. Indem die Unternehmen gezielt lärmarme Maschinen anfordern, sehen die Hersteller einen wirtschaftlichen Vorteil darin, leisere Maschinen zu entwickeln.

Bei dem Faktenblatt handelt es sich um eine bearbeitete deutsche Übersetzung des Leitfadens „BUY QUIET – Advice for buyers of machinery“ der NOMAD Task Force, einer Arbeitsgruppe des europäischen Ausschusses ADCO Machinery Directive.

Hier geht es zum Faktenblatt “Einkauf leiserer Maschinen”.

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Autor: Dörte Neitzel

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