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EU sagt nein zur Fusion von Siemens und Alstom

Bild: Wikipedia/Rob Dammers

07.02.2019

EU sagt nein zur Fusion von Siemens und Alstom

Die EU-Kommission hat die Bahn-Fusion von Siemens und Alstom abgelehnt. Der Zusammenschluss hätte den Wettbewerb zu stark eingeschränkt, trotz der Zugeständnisse der Unternehmen.

Die EU sagt nein zum geplanten Bahn-Großhersteller Siemens-Alstom. Die beiden Unternehmen dürfen nicht fusinoieren. Der Grund: Es wäre ein dominanter Akteur entstanden, der den Wettbewerb zu stark eingeschränkt hatte, so die EU-Wettbewerbshüter.

Siemens baut den ICE, die französische Alstom stellt den TGV her, beide Unternehmen stehen nicht nur europa- sondern auch weltweit an der Spitze ihrer Branche, heißt es aus Brüssel.

Chinesischer Wettbewerber laut EU irrelevant

Mit der Fusion der zwei europäischen Schwergewichte sollte vor allem ein Gegengewicht zum größten chinesischen Zughersteller CRRC geschaffen werden. Doch das sahen die EU-Wettbewerbsbehörden anders: Ihnen zufolge spiele CRRC in Europa bislang noch keine Rolle, so dass der Wettbewerb hierzulande zu sehr behindert würde. Auf dem Markt für Hochgeschwindigkeitszüge wäre nun ein dominanter Akteur geschaffen worden, erklärte die EU-Kommission weiter.

Auch einige Märkte für Signalanlagen wären betroffen gewesen. Für die Kunden – vor allem Eisenbahnunternehmen und Schieneninfrastrukturbetreiber – hätte sich die Auswahl an Produkten eingeschränkt.

Deutsche und französische Regierungen waren für Fusion

Wirtschaftsverbände und auch die deutsche und die französische Regierung hatten sich vehement für die Fusionszusage ausgesprochen. Aus ihrer Sicht brauche es ein neues EU-Wettbewerbsrecht, um Fusionen zu ermöglichen, aus denen europäische Großkonzerne erwachsen können, die internationalen Konkurrenten entgegenstehen können.

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Autor: Dörte Neitzel

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