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06.03.2018

Frachteinkauf: Potenzial für Effizienz bleibt meist ungenutzt

Wie gestalten Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus ihren Frachteinkauf in der Praxis? Sind Telefon, Fax und E-Mail für die Abwicklung der Transportaufträge immer noch die Mittel der Wahl?

Die Maschinen- und Anlagenbaubranche boomt. Die hohe Nachfrage setzt die Unternehmen zunehmend unter Druck: Die Produkte müssen schnell, zuverlässig und auf einem hohen Qualitätsniveau zum Kunden transportiert werden. Darüber hinaus gilt es, bei der Transportvergabe Compliance-Richtlinien und das Gebot der Revisionssicherheit zu befolgen. Der Frachteinkauf wird daher zu einer großen Herausforderung, da er mit einem Höchstmaß an Effizienz erfolgen muss.

Die Realität sieht bei vielen Unternehmen jedoch ganz anders aus. Etwa 70 Prozent der Umfrageteilnehmer setzen immer noch auf Telefon, Fax und E-Mail als Kommunikationsmittel. Nur ein Fünftel nutzt eine spezielle Software für den Frachteinkauf. „Klassische Kommunikationsmittel wie Telefon, Fax oder E-Mail gewährleisten keine rechtssichere Abwicklung. Das hat zur Folge, dass in den Unternehmen intransparente Transporteinkaufsprozesse und Auftragsvergaben entstehen. Dadurch werden eine missverständliche Kommunikation mit den Speditionen und fehlerhafte Transportabwicklungen wahrscheinlicher“, erklärt Thomas Selbach, Geschäftsführer von CONLOXX.

Und das, obwohl ebenfalls 70 Prozent der Befragten angeben, Compliance und Revisionssicherheit seien wichtige Aspekte ihres Frachteinkaufs. Und das ist bei weitem nicht der einzige Haken: Die herkömmlichen Methoden sind extrem zeitaufwendig. So vergehen bei rund 27 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer von der Transportanfrage bis zur -vergabe mehr als 30 Minuten. „Der Standardwert liegt zwischen 5 und 10 Minuten. Bei einem Großteil der Unternehmen müssen die Prozesse neu strukturiert werden, weil die Prozesskosten und die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern viel zu hoch sind“, erläutert Martin Stoll, Geschäftsführer PROLOG-TEAM.

Zum Vergleich: Eine Frachtsoftware generiert mit nur einer einmaligen Eingabe in wenigen Minuten Angebote von bis zu neun Transporteuren. Martin Stoll rät den Unternehmen deshalb dazu, nicht länger wertvolles Potenzial zu verschenken: „Die Implementierung eines Frachtvergabesystems für Tagespreise sollte vorurteilfsfrei unter die Lupe genommen und die internen Prozesse auf die genannten Verbesserungspotenziale hin überprüft werden.“

Alle Ergebnisse der Umfrage sind in einem Management-Summary zusammengefasst, das auf den Websites von CONLOXX und PROLOG-TEAM zum Download bereit steht.

Links zum Managment-Summary: http://bit.ly/2oPw5wU und http://bit.ly/2FVpJ7w

(Bild: lassedesignen-Fotolia.de)

Autor: Kathrin Irmer

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