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Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan tritt im Februar in Kraft

Bild: Pixabay

13.12.2018

Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan tritt im Februar in Kraft

Die EU und Japan haben mit ihrem Freihandelsabkommen die größte Handelszone der Welt beschlossen. Japanische Autos zum Beispiel, können ab dem 1.2.2019 zollfrei in die EU eingeführt werden.

Die Freihandelszone zwischen der EU und Japan ist die weltgrößte ihrer Art. Die EU-Abgeordneten stimmten dem Abkommen im Europäischen Parlament mit 474 zu 156 Stimmen zu. „Dies wird unseren Unternehmen, Landwirten, Dienstleistern und anderen Unternehmen klare Vorteile bringen“, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. „Unsere Wirtschaftspartnerschaft mit Japan – der größten Handelszone, die jemals verhandelt wurde – ist jetzt fast Realität.“

Freihandelsabkommen EU Japan ab Februar 2019

Das japanische Parlament hatte der Vereinbarung bereits am Samstag zugestimmt, so dass es am 1. Februar in Kraft treten kann. Beide Regionen repräsentieren zusammen etwa ein Drittel der globalen Wirtschaftsleistung. Hier leben rund 600 Millionen Menschen.

Durch das Abkommen entfallen künftig die EU-Zölle für japanische Autos von derzeit zehn Prozent und für die meisten Autoteile von drei Prozent. Umgekehrt entfallen beispielsweise japanische Abgaben auf Käse aus der EU von bislang gut 30 Prozent, ebenso die für Weine von rund 15 Prozent.

Darüber hinaus sollen europäische Unternehmen einen besseren Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in Japan bekommen. Auch die Märkte für Dienstleistungen werden geöffnet, insbesondere für Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, elektronischer Handel und Verkehr.

Zeichen gegen Protektionismus

„Die beiden großen Volkswirtschaften EU und Japan setzen zur richtigen Zeit ein Signal für den Freihandel“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Thilo Brodtmann, angesichts des Handelsstreits der USA mit der EU, China und anderen Ländern. „Mit dieser Strategie der offenen Märkte ist Europa als Wirtschaftsstandort langfristig besser aufgestellt als Länder, die sich durch Abschottung vermeintliche Vorteile verschaffen wollen.“

Japan ist nach China der zweitwichtigste Handelspartner der Europäischen Union in Asien. Im vergangenen Jahr betrug das Handelsvolumen zwischen der EU und Japan rund 129 Milliarden Euro. Deutschland exportierte 2017 Waren im Wert von rund 19,5 Milliarden Euro in das asiatische Land. Umgekehrt lieferten Firmen von dort Güter im Wert von 22,9 Milliarden Euro nach Deutschland.

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Autor: Dörte Neitzel

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