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Hindernisse im operativen Einkauf

Bild: Pixabay/Geralt

22.05.2019

Hindernisse im operativen Einkauf

Zwar weiß der Einkauf, was er braucht, um erfolgreich zu sein, jedoch bringt er seine PS derzeit noch nicht richtig gut auf die Straße. Eine Umfrage des BME hat die  Hinderungsgründe herausgefunden.

Eine heterogene Toollandschaft im Unternehmen, die unzureichende Implementierung adäquater Bausteine im operativen Einkauf, die mangelnde Unterstützung der IT sowie viele zögerliche Lieferanten  das sind die größten Hindernisse für einen erfolgreichen Einkauf. So zeigt die Umfrage „Professionalisierung des operativen Einkaufs: Stimmungsbild und zukünftiger Bedarf“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik und Netfira.

Digitale Lösungen werden wichtiger

„Die jüngsten Umfrage-Ergebnisse bestätigen einen Trend, den wir bereits seit einigen Jahren beobachten. Die Bedeutung des Einsatzes elektronischer Lösungen zur Optimierung der Beschaffungsaktivitäten wird noch nicht in jedem Unternehmen erkannt. Das gilt insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe“, betont BME-Hauptgeschäftsführer Silvius Grobosch.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung werde dieses Thema noch wichtiger. Hier sei weiterhin viel Aufklärungsarbeit zu leisten, wie die aktuelle Online-Erhebung beweist. Damit die deutsche Wirtschaft international wettbewerbsfähig bleibe, müsse sie die Vorteile der neuen digitalen Technologien stärker für sich nutzen. Grobosch: „Hier ist vor allem der Einkäufer gefragt. Denn er ist Treiber dieses Prozesses. Schließlich geht es um nichts Geringeres als um die digitale Transformation ganzer Wertschöpfungs- und Lieferketten.“

Manuelle Tätigkeiten eliminieren

„Grundvoraussetzung für mehr Effizienz ist die Eliminierung manueller Tätigkeiten. Stimmen die Werkzeuge nicht, bleibt der Einkauf bei Automatisierung und Digitalisierung auf halber Strecke stehen“, sagt Netfira-Geschäftsführer Reinald Schneller. Traditionelle Lösungsansätze seien heute nicht mehr zeitgemäß, beispielsweise EDI und OCR.

Der Einkauf brauche belastbare Argumente für Einsatz, Nutzen und rasche Amortisation handhabbarer Tools im operativen Einkauf, um Unternehmensleitung, IT und auch Lieferanten vom Mehrwert passender Bausteine zu überzeugen. Schneller: „Ziel muss sein, einen reibungslosen Austausch von Daten und Dokumenten mit Lieferanten unabhängig von einzelnen Prozessen herbeizuführen.

Das bedingt eine unkomplizierte Anbindung, die Lieferanten technisch nicht überfordert und keine Kosten verursacht.“ KI mache es mittlerweile möglich, alle Belegarten darüber hinaus Forecasts, Zertifikate, Lieferantenselbstauskünfte oder Außenhandelsdokumente, bidirektional reibungslos auszutauschen – Forderungen bzw. Wünsche, die sich auch aus der Umfrage ergeben hätten.

Die Umfrage zeigt auf, dass sich Einkauf, Lieferant und Lösungsanbieter in ihrem speziellen Beziehungsgeflecht enger verzahnen und über Leistungsmerkmale sowie konkreten Nutzen austauschen müssen.

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Autor: Dörte Neitzel

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