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Vorsicht Fettnäpfchen: 10 Todsünden bei der Bewerbung

Vorsicht Fettnäpfchen: 10 Todsünden bei der Bewerbung

23.08.2017

Vorsicht Fettnäpfchen: 10 Todsünden bei der Bewerbung

Wollen Sie Ihren ersten Job starten? Oder sind Sie schon so lange im Unternehmen, dass Sie vergessen haben, welche Fettnäpfchen Sie bei Ihrem Jobwechsel umschiffen sollten? Dann lesen Sie weiter.


Ganz gleich, ob Sie neu in einen Job starten oder Ihre Stelle wechseln wollen. Es gibt einfach ein paar Dinge, die Sie auf keinen Fall tun sollten, wollen Sie einen guten Eindruck beim neuen Arbeitgeber hinterlassen.

„Man bekommt keine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen“: Wer also schon das Anschreiben oder den Lebenslauf schlampig zusammenstellt, hat wenig Chancen auf ein Bewerbungsgespräch. Eine Bewerbungsmappe sollte also perfekt sein, sowohl in Sachen Rechtschreibung als auch inhaltlich.

Die schlimmsten Fettnäpfen bei der Bewerbung sind:

1. Kein oder falscher Ansprechpartner im Anschreiben

Suchen Sie den persönlichen Kontakt und sprechen Sie mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber. Ist kein Ansprechpartner in der Annonce genannt, bemühen Sie sich darum, herauszufinden, wie er oder sie heißt und schreiben Sie den Namen richtig!

2. Schlechter Sprachstil

Abgedroschene Floskeln, ein aus Fertigbausteinen zusammengesetztes Anschreiben oder ein holziger „Verwaltungsstil“ – all das kann Personaler eher dazu ermutigen, Ihre Bewerbung in die „Ablage P“ zu verschieben.

3. Rechtschreibfehler

Immer wieder angemahnt, immer wieder falsch gemacht: Eine schlechte Rechtschreibung ist ein häufiger Grund dafür, dass Bewerbungen aussortiert werden. Daher: Lieber noch einmal selbst über die Bewerbung drüber schauen oder von einem Experten gegenchecken lassen.

4. Schlechtes oder fehlendes Foto

Wenn Sie ein Foto in Ihre Bewerbung beifügen, achten Sie darauf, dass es ein Bewerbungsfoto vom Profi ist. Urlaubsfotos oder ein schnelles Selfie machen keinen guten ersten Eindruck. Achtung: Auch, wenn Fotos offiziell nicht mehr zum Pflichtbestandteil gehören, sortieren viele Personaler Bewerbungen ohne Foto immer noch aus.

5. Recyceltes Anschreiben

Schreiben Sie jedes Anschreiben neu! Copy & Paste aus alten Bewerbungsanschreiben sind ein absolutes No-Go. Trauen Sie sich stattdessen, ein individuelles Anschreiben aufzusetzen, dass auch stilistisch Ihre Persönlichkeit ausdrückt.

6. Zu viele Informationen

Personalverantwortliche wollen keine Romane lesen, sondern wünschen sich Bewerbungen, die auf den Punkt kommen. Eine Seite Anschreiben genügt also. Und hier sind wir wieder beim Stil: Vermeiden Sie platzraubende Floskeln und Füllwörter.

7. Vergessene Anhänge

Fehlen versprochene Anhänge, etwa Arbeitsproben, ist das für viele Personalverantwortliche bereits ein K.O.-Kriterium.

8. Lücken im Lebenslauf

Brüche im Lebenslauf müssen kein Kick-Out-Kriterium sein. Wer Lücken gut erklären kann, etwa mit einem Auslandsaufenthalt, Elternzeit oder einem Sabbatical, wird dadurch vielleicht sogar interessanter.

9. Uneinheitliches Schriftbild

Unterschiedliche Schriftgrößen, Fettungen oder keine Absätze: Personaler wollen keinen stümperhaft gestalteten Text, sondern einen, den sie schnell und problemlos lesen können. Das geht mit einer einheitlichen Schrift – etwa Arial oder Verdana – in einer einheitlichen Größe – meist 12 Punkt.

10. Datum und Unterschrift vergessen

Am Ende heißt es „Nur nicht hudeln“. Auch Datum und Unterschrift gehören zu einer vollständigen Bewerbung – und zwar auf Anschreiben und Lebenslauf gleichermaßen.

 

Bild: Pixabay

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Autor: Dörte Neitzel

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