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10 todsichere Tipps: So demotivieren Chefs ihre Mitarbeiter

10 todsichere Tipps: So demotivieren Chefs ihre Mitarbeiter

08.01.2018

10 todsichere Tipps: So demotivieren Chefs ihre Mitarbeiter

Wie demotivieren Chefs ihre Mitarbeiter am besten? Diese 10 Motivationskiller können dabei helfen, jede Begeiterung im Keim zu ersticken.

Kennen Sie das? Ein Versicherungskonzern wollte das Geschäft mit den Lebensversicherungen zu steigern. Der Chef rief also das „Jahr der Lebensversicherungen“ aus. Die Mitarbeiter zogen an einem Strang und gaben alles. Und tatsächlich. Das Team schaffte ein Plus von 50 Prozent. Auf der Jahresabschlussfeier bedankte sich der Vorstandsvorsitzende überschwenglich, um dann zu sagen: “…und im nächsten Jahr werden wir diese Summe nochmals um 30 Prozent steigern. Das ist unser neues Jahresziel!“

Na? Immer noch motiviert?

Das Lob verpuffte, es klang fast wie ein Vorwurf, nach: „Da ist immer noch Luft nach oben.“ Über das Erreichte konnte sich an diesem Abend niemand mehr freuen. Der Motivationskiller hatte genau ins Schwarze getroffen.

Das National Business Research Institute ausTexas hat eine Studie dem Thema Demotivation gewidmet und eine Liste erstellt, wie Manager Mitarbeitern systematisch den Spaß an der Arbeit nehmen. Das sind die zehn größten Motivationskiller:

1. Stress

Machen Sie Ihren Mitarbeitern so richtig Druck!  Denn Motivationskiller Nummer eins ist Stress. Kurzfristig kann Druck zwar helfen, die Leistung zu steigern. Dauert dieser jedoch an, wird es gesundheitsgefährdend und killt jegliche Motivation. Wer wegen Stress schlecht schläft, sich morgens nur mühsam aus dem Bett quält und sich nur widerstrebend zur Arbeit schleppt, wird sich auch nicht für die Arbeit motivieren können. Dass Motivation über Druck aufgebaut werden könne, ist ein Trugschluss.

 

2. Gehalt

Bezahlen sie Ihren Leistungsträger nicht gut oder etablieren Sie ein großes Gehaltsgefälle! Geld ist nicht alles. Aber wenig Geld kann zu viel Unmut führen. Das Gehaltsgefüge in einem Unternehmen sollte ausgewogen sein, die Bezahlung sich an der Leistung orientieren. Wer viel und Gutes leistet, sollte das auch vergütet bekommen. Denn das Gehalt ist auch immer ein Zeichen von Wertschätzung.

3. Unsicherheit

Verbreiten Sie Existenzangst! Wer glaubt, der Chef habe ihn auf dem Kieker, oder aber er fürchtet um seinen Arbeitsplatz, weil ständig Berater und Optimierer durch die Gänge des Unternehmens streunen, der wird garantiert demotiviert. Wer sich aber um seine Existenz fürchtet, der hat selten den Kopf frei für seinen Job. Vielmehr kämpft er mit Sorgen und Zukunftsängsten.

4. Pessimismus

Skeptiker, Zyniker und Nörgler voran! Alle, die schlecht reden und lieber kritisieren als loben, töten auf Dauer die Motivation. Und wenn sowieso alles schlecht ist, warum sollen sich die Mitarbeiter dann noch anstrengen?

5. Geringschätzung

Sparen Sie sich Anerkennung! Wer gute Arbeit leistet, möchte das auch honoriert wissen. Ein einfaches „Danke“ kann schon Wunder bewirken. Lob und Anerkennung sind immer noch die beste Motivation. Doch oftmals sehen die Vorgesetzten über die herausragende Arbeit hinweg, erst bei einem Fehler reagieren sie.

6. Vetternwirtschaft

Bevorzugen Sie Ihnen sympatische Mitarbeiter! Auch Chefs können mit manchen Mitarbeitern besser als mit anderen. Doch Sympathie sollte kein Maßstab für die Beurteilung der Arbeit sein. Auch wirkt es sich katastrophal auf die Moral des Teams aus, wenn der Vorgesetzte die Mitarbeiter, mit denen er nicht so gut kann, öffentlich vorführt.

7. Entscheidungen

Treffen Sie Entscheidungen autonom und ohne Mitarbeiter zu fragen! Wenn Mitarbeiter den Eindruck haben, sie werden vor Entscheidungen, die ihre Arbeit direkt betreffen, nicht einmal gehört, kann das zu einem starken Motivationsverlust führen.

8. Zeitverschwendung

Füllen Sie den Tag mit Meetings und Zeitfressern! Meetings mit dem gesamten Team, obwohl ein Problem besser bilateral geklärt werden könnte. Ein Bombardement von Mails, das immer wieder aus der konzentrierten Arbeit herausreißt. Immer neue Aufgaben, obwohl die alten noch nicht erledigt sind. Wer nicht genügend Zeit findet, seine Aufgaben abzuarbeiten, wird schnell demotiviert.

9. Rumbrüllen

Brüllen Sie mal richtig rum! Manchmal kann auch einem Chef der Kragen platzen. Doch nichts ist unprofessioneller. Niemand lässt sich gerne anbrüllen, schon gar nicht vor Kollegen. Chefs die viel Brüllen, verlieren erst den Respekt im Team und anschließend das Team die Motivation.

10. Kommunikation

Pflegen Sie Ihren Elfenbeinturm! Chefs, die sich abschotten, unter sich bleiben, mit Feedback sparen und so gestresst sind, dass sie kaum zuhören können, geben den Mitarbeitern das Gefühl, sich nicht für sie zu interessieren. Demotivation ist dann nur eine Frage der Zeit.

Bild: kasto/Fotolia.de

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