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Knorr-Bremse schließt Werk für Lenkungssysteme

Bild: Knorr-Bremse

27.05.2019

Knorr-Bremse schließt Werk für Lenkungssysteme

Der Zulieferer Knorr-Bremse schließt sein Werk für Lenkungssysteme in Wülfrath bei Wuppertal. Bis 2020 soll die Produktion auslaufen. Hunderte Mitarbeiter sind betroffen.

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse will sein Werk für Lenkungssysteme in Wülfrath bei Wuppertal bis 2020 dichtmachen. Der Grund dafür: Ein Großauftrag für Pkw-Lenksysteme eines Großkunden. Das teilte das Familienunternehmen aus München mit.

Mitarbeiter-Know-how erhalten

Am Standort Wülfrath sind nach Angaben von Knorr-Bremse 356 Mitarbeiter betroffen, davon sind 66 Leasing-Kräfte. Einige Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, für den Rest soll es Interessensausgleichs- und Sozialplanverhandlungen geben.

Das Unternehmen will das in den letzten Jahren in Wülfrath aufgebaute Know-how im Entwicklungs- und Projektmanagementbereich für Nutzfahrzeug-Lenkungen erhalten. Ein wesentlicher Teil der Mitarbeiter soll daher in einem Kompetenzzentrum weiter beschäftigt werden.

Bremsenspezialist mit mehr als 28.000 Mitarbeitern

Knorr-Bremse ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Bremsen für Züge und bei Druckluftbremsen in Lastwagen. Das Untenrehmen stellt aber auch Zugtüren, Lenksysteme sowie Heizungs- und Lüftungssysteme her. Insgesamt arbeiten rund 28.500 Mitarbeiter für Knorr-Bremse. Der Konzern hatte 2017 in einem Übernahme-Krimi Haldex gekauft.

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Autor: Dörte Neitzel

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