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Kommt das Recht auf Home Office?

Bild: Pixabay

07.01.2019

Kommt das Recht auf Home Office?

Das Bundesarbeitsministerium plant ein gesetzlich verankertes Recht auf Home Office. Unternehmen sollen künftig begründen, warum Heimarbeit bei ihnen nicht möglich ist – oder es erlauben.

Home Office soll künftig gesetzlich verankert werden. Das zumindest plant Björn Böhning, Staatsseketär im Bundesarbeitsministerium. Der SPD-Politiker sill, dass Unternehmen künftig Heimarbeit erlauben oder begründen müssen, warum es bei ihnen nicht möglich ist. In den Niederlanden gibt es ein solches Gesetz bereits.

Wunsch und Wirklichkeit

Nach Informationen des Statistischen Bundesamts arbeiten nur zwölf Prozent der Beschäftigten zumindest gelegentlich von zu Hause aus. Einer Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) zufolge wäre Home Office jedoch bei rund 40 Prozent der Jobs grundsätzlich möglich. Meistens scheitere der Wunsch jedoch an den Vorgesetzten.

Wie das Bundesarbeitsministerium mitteilt, wünschen sich 40 Prozent der Deutschen, wenigstens ab und zu von zu Hause aus zu arbeiten – ganz unabhängig von ihrem Familienstand. Ihr Argument ist, dass sie sich die Arbeit so selbst einteilen und sie bei Bedarf auch unterbrechen können.

Pro und Contra Home Office

Studien zeichnen ein zwiespältiges Bild von der Heimarbeit: Zum einen arbeiten Angestellte im Home Office länger als ihre Kollegen im Büro, sind aber andererseits zufriedener. Rund vier Stunden arbeiten Heimarbeiter im Schnitt mehr als pro Woche und halten auch die Ruhezeiten von elf Stunden zwischen Arbeitsende und -beginn seltener ein.

Die Universität St. Gallen weist in einer Studie darauf hin, dass mobile Arbeiter auch seltener der Arbeitszeiterfassung unterliegen. Dementsprechend fällt es  diesen Beschäftigten auch schwerer, einen Ausgleich für ihre Mehrarbeit zu fordern.

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Autor: Dörte Neitzel

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