Brexit kurbelt China-Geschäft deutscher Unternehmen an
12.10.2017

Brexit kurbelt China-Geschäft deutscher Unternehmen an

Mehr als die Hälfte der deutschen Manager in China rechnet damit, dass Deutschland vom Brexit profitieren könnte.

Deutschland und die Europäische Union könnten in den nächsten Jahren von der Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen profitieren: Nach Einschätzung deutscher Manager, die in China tätig sind, bietet der Brexit europäischen Unternehmen zum Beispiel die Chance, ihren Handel mit China auszuweiten. Das ist ein zentrales Ergebnis des ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometers für das vierte Quartal 2017.

54 Prozent der befragten Entscheidungsträger gehen davon aus, dass sich der Handel zwischen der EU und China intensivieren wird, 57 Prozent rechnen mit einer Zunahme des Handelsvolumens speziell für Deutschland.

Bei der Konjunktur stehen die Zeichen auf Grün

Bei den konjunkturellen Aussichten für China steht die Ampel auf Grün: In der aktuellen Umfrage wird die wirtschaftliche Situation im Reich der Mitte mit einem Saldo von 29,7 Punkten bewertet – das ist ein Plus von 2,6 Punkten im Vergleich zum dritten Quartal und markiert den höchsten Wert seit 2014. Dieser Saldo ergibt sich aus der Differenz der positiven und negativen Antworten in Prozentpunkten.

Auch für die Zukunft zeigen sich die Manager optimistisch: Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate liegen aktuell bei 16,7 Punkten. Der Indikator erreicht damit zwar nicht mehr ganz den positiven Wert vom Vorquartal (17,1 Punkte), ist aber nach wie vor weit höher als der Durchschnitt von -2,4 Punkten seit Beginn der Erhebung im Jahr 2013.

Privater Konsum gewinnt an Dynamik

Als zentralen Treiber der Konjunktur nennt die Studie den privaten Konsum. Die Verantwortlichen der Unternehmen rechnen mit steigenden Löhnen und einer sinkenden Sparquote.

Vor diesem Hintergrund gehen die Befragten davon aus, dass deutsche Unternehmen in China ihre Produktionsaktivitäten intensivieren. Der entsprechende Indikator ist von zuletzt 27,8 Punkten auf aktuell 36,8 Punkte gestiegen.

ITK und Dienstleistungen boomen

Kaum Veränderungen zeigt das Wirtschaftsbarometer bei Investitionen in den wichtigsten Branchen in den kommenden sechs Monaten: Ganz vorne liegt die IT- und Kommunikationsbranche (58,3 Punkte), gefolgt vom Dienstleistungssektor (48,6). Auch Elektronik (35,7), Energie (34,8) und Konsum (33,3) boomen.

Das Baugewerbe (-11,1) und vor allem die Stahl- und Metallbranche (-31,4) büßen dagegen weiter ein

Bild: vege/Fotolia.de

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