Die Rohstoffe mit den größten Preissprüngen 2017

Die Rohstoffe mit den größten Preissprüngen 2017

23.10.2017

Die Rohstoffe mit den größten Preissprüngen 2017

2017 war bislang ein heißes Jahr für Rohstoffeinkäufer. Einige der wichtigen Industrie- und Edelmetalle legten eine richtige Rallye hin. Wir stellen fünf der wichtigsten Rohstoffe vor und sagen, welche Preisentwicklung sie binnen Jahresfrist hingelegt haben.

 

Kobalt

Kobaltpreis

Kobalt ist einer der wichtigsten Rohstoffe bei der Entwicklung von leistungsfähigen Akkus in Elektromobilen. Als Rohstoff wird Kobalt an regulierten Terminbörsen gehandelt, die London Metal Exchange ist der weltweit führende Metall Markt. Allerdings ist Kobalt ein relativ neues Metall an der Börse, da es erst seit 2010 handelbar ist.

Innerhalb eines Jahres stieg der Kobaltpreis pro Tonne um 115 Prozent auf aktuell 50.000 Euro an. (Quelle: www.kobaltpreis.eu)

Kupfer

Kupferpreis

Kupfer ist neben Aluminium eines der am stärksten gehandelten Industriemetalle, da es sowohl rein als auch für Legierungen genutzt wird. Die London Metal Exchange, die New York Mercantile Exchange und die Shanghai Futures Exchange sind die wichtigsten Handelsplätze für Kupfer.

Eine Tonne Kupfer kostet heute 5.800 Euro, das ist ein Preissprung von knapp 50 Prozent innerhalb eines Jahres. Damit hat der Rohstoff allerdings noch lange nicht sein bisheriges Allzeithoch von über 11.000 Euro erreicht. (Quelle: www.kupferpreis.eu)

Palladium

Die Rohstoffe mit den größten Preissprüngen 2017 Palladium 10 Jahre
Palladium wird für Benzin-Katalysatoren benötigt. Nach einer Phase des Diesel-Hochs kommt im Zug des Dieselskandals sind Benziner stärker gefragt und damit auch wieder der Rohstoff Palladium. Seit Anfang 2016 steigt der Palladium-Preis (hier 999er Legierung) daher stark an.

Ein Kilo des Edelmetalls Palladium kostet aktuell 26.500 Euro, das bedeutet einen Preissprung von 43 Prozent innerhalb eines Jahres. (Quelle: www.palladiumpreis.eu)

 

Zink

Zinkpreis

Der Rohstoff Zink wird vor allem als Korrosionsschutz von Stahl und zur Herstellung von Messing verwendet. Entsprechend begehrt ist Zink, seit Anfang 2016 kennt der Zinkpreis daher nur einen Weg: nach oben.

Aktuell ist die Tonne Zink für 3.100 Euro zu haben. Zum Vergleich: Vor rund zwei Jahren kosteten 1000 Kilo des Rohstoffs noch 1.600 Euro. Allein innerhalb des vergangenen Jahres sprang der Preis um 40 Prozent nach oben.

Blei

Blei wird vor allem zur Herstellung vom Akkus und Batterien genutzt. Sein Preis unterliegt allerdings starken Schwankungen. Allein im vergangenen Jahr lagen die Ausschläge zwischen etwa 2.350 Euro und knapp über 1.800 Euro pro Tonne. Binnen Jahresfrist lag der Blei-Preis bei einem Plus von 12 Prozent.

Gold

Die Rohstoffe mit den größten Preissprüngen 2017 Gold Goldpreis 10 Jahre
Gold ist Industrierohstoff, Investment und Krisenwährung gleichzeitig.

Aktuell beträgt der Preis pro Kilogramm 34.900 Euro, was einer Jahresveränderung von minus 6 Prozent entspricht. Der Höchstwert lag im Jahr 2012 bei über 44.000 Euro pro Kilo. Betrachtet man allerdings die Langfristentwicklung über zehn Jahre, hat sich der Goldpreis seitdem etwas mehr als verdoppelt (+104%). (Quelle: www.goldpreis.eu)

 

Bild: corlaffra/Shutterstock.com

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Autor: Dörte Neitzel

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