Rohstoffpreise steigen im Dezember leicht an
17.01.2018

Rohstoffpreise steigen im Dezember leicht an

Zum Jahresende stieg der HWWI-Rohstoffpreisindex den sechsten Monat in Folge. Die durchschnittliche Wachstumsrate der Rohstoffpreise betrug im Dezember 1,7 Prozent (in Euro: 0,9 Prozent) gegenüber dem Vormonat.

Der Rohstoffindex notierte bei 118,5 Punkten (in Euro: 111,1 Punkte). Hauptverantwortlich für die Preissteigerungen waren die Energie- und Industrierohstoffen.

Index für Energierohstoffe: +1,9 Prozent (in Euro: +1,0 Prozent)

Im Dezember zog der Index für Energierohstoffe um 1,9 Prozent (in Euro: +1,0 Prozent) auf 119,6 Punkte (in Euro: 112,1 Punkte) an.

Die durchschnittlichen Preise der drei führenden Rohölsorten stiegen um 1,5 Prozent (in Euro: +0.7 Prozent) auf 61,02 US-Dollar (51,55 Euro) pro Barrel. Anfang Dezember wurde bekannt gegeben, dass die Förderbeschränkungen der OPEC und Russland für weitere neun Monate bis zum Ende des Jahres 2018 bestehen bleiben sollen.

Der durchschnittliche Preis für Erdgas stieg im Dezember um 3,5 Prozent (in Euro: +2,6 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Dabei betrug der erneut kräftige Preisanstieg für europäisches Erdgas 13,6 Prozent (in Euro: +12,6 Prozent). Ursachen hierfür sind zum einen die gestiegene Nachfrage aufgrund der kalten Witterung und zum anderen ein reduziertes Angebot aufgrund technischer Probleme in Schottland und Österreich. In den USA fiel der durchschnittliche Preis für Erdgas um 6,0 Prozent (in Euro: -6,8 Prozent), nachdem er im November gestiegen war.

Der durchschnittliche Preis für Kohle kletterte im Dezember um 2,1 Prozent (in Euro: +1,2 Prozent).

Index für Industrierohstoffe: 2,5 Prozent (in Euro: 1,6 Prozent)

Insgesamt fielen die durchschnittlichen Preise für NE-Metalle um 1,2 Prozent (in Euro: -2,0 Prozent). Nur der Preis für Blei stieg um 1,9 Prozent (in Euro: +1,1 Prozent), nachdem er im November noch gefallen war.

Dagegen fiel der Preis für Aluminium um 1,5 Prozent (in Euro: -2,4 Prozent). Der Preis für Kupfer fiel um 0,3 Prozent (in Euro: -1,1 Prozent). Der Preis für Zink sank um 1,3 Prozent (in Euro: -2,1 Prozent) und der Zinnpreis fiel um 0,7 Prozent (in Euro: -1,5 Prozent). Der Preis für Nickel fiel um 4,9 Prozent (in Euro: -5,8 Prozent), nachdem er im November deutlich gestiegen war.

Deutlich stieg im Dezember der Eisenerzpreis. Eisenerz verteuerte sich um 12,3 Prozent (in Euro: +11,4 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Insgesamt stieg der Index für Industrierohstoffe im Dezember um 2,5 Prozent (in Euro: +1,6 Prozent) auf 123,0 Punkte (in Euro: 115,4 Punkte).

Index für Nahrungs- und Genussmittel: -2,1 Prozent (in Euro: -2,9 Prozent)

Im Dezember fielen die durchschnittlichen Preise für Nahrungs- und Genussmittel, nachdem sie im November und Oktober nahezu stagnierten. Insgesamt fiel der Index für Nahrungs- und Genussmittel im Dezember auf 94,6 Punkte (in Euro: 88,7 Punkte).

Bild: Vintage Tone/Shutterstock.com

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