Rekordjahr für deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Rekordjahr für deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

03.02.2017

Rekordjahr für deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Mit einem Produktionsvolumen von 15,2 Mrd. Euro war 2016 ein Rekordjahr für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie. Für 2017 erwartet die Branche einen Produktionszuwachs von 3%.

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ist optimistisch ins Jahr 2017 gestartet. „Wir erwarten für das laufende Jahr einen deutlichen Produktionszuwachs von 3 Prozent“, sagt Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).

Grundlage für die Einschätzung sind die internationale Industrieproduktion und die globale Werkzeugmaschinennachfrage, die sich laut Oxford Economics, Prognosepartner des VDW, gut entwickeln sollen. Gestützt wird die Prognose auch durch das dicke Auftragspolster aus 2016. Bis November stiegen die Aufträge der deutschen Hersteller um 7%, getrieben durch das Ausland. Die Inlandsbestellungen blieben auf gutem Vorjahresniveau. Größter Treiber ist das großvolumige und automobilgetriebene Projektgeschäft weltweit.

Rekordproduktion in 2016

Die VDW-Prognose setzt auf dem Rekordjahr 2016 auf. Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie produzierte Maschinen im Wert von 15,2 Mrd. Euro, was einer Steigerung von rund 1% entspricht.

Mit einer Exportquote von 66 Prozent sanken die Ausfuhren um 3% auf 9,1 Mrd. Euro. Dies lässt sich mit der ausgeprägten Nachfragedämpfung in China erklären. China bleibt wichtigster Absatzmarkt deutscher Werkzeugmaschinen. Nahezu ein Fünftel ging auch 2016 in das Reich der Mitte.

2016 waren im Jahresdurchschnitt 69.000 Frauen und Männer in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie beschäftigt. Die Kapazitätsauslastung in Deutschland lag im Jahresdurchschnitt mit 88% auf Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand lag mit 6,9 Monaten leicht über dem Wert 2015.

Deutsche Werkzeugmaschinenhersteller Exportweltmeister

Auch im internationalen Wettbewerb sind deutsche Werkzeugmaschinenhersteller weiterhin Spitze. 2016 ist es gelungen, mit deutlichem Abstand Exportweltmeister vor Japan zu werden. Die Hersteller erzielten ohne Teile und Zubehör ein Exportergebnis von 7,6 Mrd. Euro.

Der Vorjahresmeister Japan musste herbe Verluste von mehr als einem Fünftel auf 6,3 Mrd. Euro verkraften. Grund für den japanischen Einbruch ist die Schwäche des asiatischen Absatzmarktes. Nach vorläufigen Zahlen liegt Japan mit einem Minus von 5% und 11,4 Milliarden Euro nur knapp vor Deutschland mit 11,25 Mrd. Euro. Unangefochtener Spitzenreiter in der Produktion ist und bleibt China mit 16,5 Mrd. Euro.

Bild: roostler/Fotolia.de

Autor: Dörte Neitzel

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