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Künstliche Intelligenz

Bild: archy13/AdobeStock

17.07.2019

Künstliche Intelligenz “Alfred” optimiert Lieferkette bei Thyssenkrupp

Der Werkstoffhändler Thyssenkrupp Materials Service hat “Alfred” entwickelt, eine Künstliche Intelligenz, die Transportwege besser planen und die Verfügbarkeit von Werkstoffen optimieren soll.


Die nach dem Unternehmensgründer Alfred Krupp genannte KI „Alfred“ soll künftig dabei helfen, Transportwege besser zu planen. Sie zielt darauf ab, die Auslastung von Maschinen und Transportern zu optimieren, um Materialien noch schneller an die richtigen Standorte zu bringen.

Abläufe verbessern durch intelligente Empfehlungen

Liefen früher alle Informationen beim Firmengründer zusammen, tun sie das jetzt auf der digitalen Plattform “Alfred”. Die KI nutzt selbstlernende Algorithmen, analysiert die Daten und gibt auch Empfehlungen ab.

„Die Intention ist ganz klar: Mit Alfred verbessern wir unsere eigenen Abläufe, so dass wir unsere Kunden auf der ganzen Welt effizienter bedienen können“, sagt Axel Berger, Head of Digital Transformation Office. Alfred wurde im firmeneigenen Digital Transformation Office in Essen gemeinsam mit Microsoft entwickelt.

271 Standorte vernetzen

Was haben Unternehmen bestellt? Welcher Standort kann die Produkte am schnellsten liefern? Wie können Bestellungen gebündelt werden, um sie schneller und umweltschonender zu liefern? Gibt es auf der Strecke Stau ist oder ein Unwetter angesagt? Wie wirkt sich das auf die Lieferung aus? Diese und ähnliche Fragen stellt sich “Alfred” sekündlich – für jede Bestellung – und lernt daraus.

Thyssenkrupp Materials Services betreibt ein Logistiknetzwerk mit 271 Lagerstandorten in 40 Ländern. Das Unternehmen betreut mehr als 150.000 Produkte und bearbeitet rund 14 Millionen Auftragspositionen im Jahr.

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Autor: Dörte Neitzel

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