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3D-Druck setzt sich im Maschinenbau durch

3D-Druck setzt sich im Maschinenbau durch

03.07.2018

3D-Druck setzt sich im Maschinenbau durch

Prototyping bleibt der am weitesten verbreitete Einsatzzweck für 3D-Druck. Aber auch Serienanwendungen werden häufiger. Eine Umfrage des VDMA zeigt, welche Verfahren am häufigsten verwendet werden.

Additive Fertigungsverfahren, auch 3D-Druck genannt, nehmen im Maschinenbau eine immer größere Bedeutung ein – nicht nur, um Prototypen zu erstellen, sondern als ernst zu nehmende ergänzende Fertigungstechnologie. Laut einer aktuellen Umfrage der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing spielen bereits in fast der Hälfte der Unternehmen 3D-Druck-Bauteile oder additive Fertigung eine Rolle.

Viele weitere Maschinenbauer prüfen Einsatzmöglichkeiten. „Zwar handelt es sich dabei in vielen Fällen noch um relativ kleine Investitionen, einige Firmen kommen aber bereits auf eingesetzte Bauteilvolumen im sechsstelligen Euro-Bereich“, erläutert Rainer Gebhardt, Leiter der Arbeitsgemeinschaft.

Kunststoff- und Metallbauteile per 3D-Druck

Auffällig dabei ist, dass sowohl Kunststoff-, als auch Metallfertigung rasch an Bedeutung gewinnen. Die Hälfte der befragten Unternehmen setzen ausschließlich Kunststoff-3D-Druck ein, ein Viertel beschäftigt sich nur mit Metallfertigung. Alle anderen befragten Unternehmen verwenden beide Rohstoffe. Noch hat dabei das Prototyping die größte Bedeutung, 50 Prozent der Firmen nennen es als Einsatzzweck von 3D-Druck. „Die andere Hälfte der Unternehmen hat aber bereits Anwendungen in den Bereichen Serie, Werkzeug, Ersatzteile“, sagt Gebhardt.

Dabei hält sich die 3D-Druck-Fertigung durch Dritte die Waage mit dem firmeninternen Einsatz von additiven Fertigungsverfahren. Die eigene Fertigung im Kunststoffbereich wird oft zum Einstieg in das Thema genutzt. Das Angebot von leistungsfähigen Dienstleistern ist dagegen eine Möglichkeit, erste Serienteile einzusetzen. Gerade im Metallbereich starten Unternehmen erst nach erfolgreichen Entwicklungen mit Dritten in die eigene Fertigung, die mit höheren Investitionen verbunden ist. “

Erfolg von der Entwicklung bis zur Nach-Produktion

In der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing spiegelt sich die Bedeutung der gesamten Prozesskette des 3D-Drucks. Die additive Produktentwicklung, der Schichtbauprozess und auch sämtliche parallele und nachgeschaltete Produktionsschritte machen den Erfolg aus. Gleichzeitig erleichtert die rasante Entwicklung von Technologie und Know-How den Zugang in wettbewerbsgetriebene Anwendungsbereiche wie dem Maschinenbau.

Bild: SnyGGG/Fotolia.de

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