Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung steht

Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung steht

26.09.2017

Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung steht

Zukünftig sollen private Unternehmen Rechnungen an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung weit überwiegend elektronisch stellen können.

Rechnungen sollen künftig nicht mehr ausgedruckt, kuvertiert und frankiert, sondern mit nur wenigen Klicks über ein webbasiertes Rechnungsportal des Bundes in dem einheitlichen Format XRechnung digital hochgeladen und an den Empfänger gesendet werden können. Das sieht die E-Rechnungs-Verordnung des Bundes vor.

Dadurch fallen nicht nur Portokosten weg, auch der Arbeitsaufwand wird dadurch bei den privaten Unternehmen erheblich reduziert: Das Bundesinnenministerium spricht von einer jährlichen Einsparung von bis zu 11 Millionen Euro dank digitaler Rechnungsstellung.

CO2-Ausstoß sinkt durch digitale Rechnungen

Die Bundesregierung rechnet pro Rechnung mit einem um ca. 50 Prozent verringerten CO2-Ausstoß. In der Summe werden damit jährlich etwa 5850 Tonnen CO2 eingespart werden können. Und auch im grenzüberschreitenden Warenverkehr dürfte sich der digitale Paradigmenwechsel bemerkbar machen: Elektronische Rechnungen aus dem europäischen Ausland können zukünftig problemlos und ohne Datenverlust schnell und einfach empfangen werden.

Die Verordnung tritt am 27. November 2018 für Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Für alle übrigen Bundesstellen gelten die Regelungen ab dem 27. November 2019.

Bild: momius/Fotolia.de

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Autor: Dörte Neitzel

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