Kupfercoils

Bild: teptong/AdobeStock

06.11.2017

Die 10 größten Kupferproduzenten der Welt

Die Branchenexperten von IntelligenceMine haben die zehn größten Kupferproduzenten nach geförderter Menge aus dem Jahr 2016 gelistet.

Die zehn größten Kupferproduzenten förderten im Jahr 2016 gemeinsam fast die Hälfte der weltweiten Kupferproduktion von 19.400 Kilotonnen. Und so verteilten sich die einzelnen Anteile:

Platz 1: Corporacion Nacional del Cobre (Codelco)

Das chilenische Staatsunternehmen Codelco besetzt die Spitzenposition. Das Unternehmen produzierte im vergangenen Jahr 1.827 Kilotonnen Kupfer. Das ist ein leichter Rückgang um 3 Prozent. In den Gruben El Abra , Anglo American Sur und Andina Division wurde weniger produziert, was in den Minen in Salvador, El Teniente und Radomiro Tomic nur partiell aufgefangen werden konnte. Aufgrund günstiger Wechselkurse und niedrigerer Betriebskosten konnte Codelco seine Produktionskosten um 9 Prozent auf 1,26 US-Dollar pro Pfund senken

Platz 2: Freeport McMoRan

Die Freeport-McMoRan Copper Gold Inc. aus Phoenix, Arizona, produzierte 2016 etwa 1.696 Kilotonnen Kupfer. Das sind etwa 12 Prozent mehr als 2015, was primär dem Cerro Verde-Expansionsprojekt in Peru zu verdanken war. Zudem konnte in der indonesischen Grasberg-Tagebaugrube noch viel Kupfer und Golderz abgebaut werden. Auch hier sanken die Produktionskosten um 18 Prozent auf 1,26 US-Dollar pro Pfund.

Platz 3: Glencore

Glencore International, Produzent mit Firmensitz in der Schweiz, förderte 2016 etwa 1.288 Kilotonnen Kupfer. Das sind rund 2 Prozent weniger als im Jahr 2015, die vor allem durch Produktionsausfälle bei African Copper verursacht wurden. Glencore liegt bei Produktionskosten von 0,87 US-Dollar pro Pfund Kupfer.

Platz 4: BHP Billiton

BHP Billiton kommt aus Melbourne, Australien. Der Konzern hat im vergangenen Jahr seine Produktion um 6 Prozent auf  1.113 Kilotonnen Kupfer gesenkt. Das lag primär an der geringeren Förderung der Grube Olympic Dan (Südaustralien). In Pampa Norte (Chile) beeinträchtigten Wartungsarbeiten die Förderung und das in Antamina (Peru) geförderte Kupfer blieb qualitativ etwas hinter den Erwartungen zurück.

Platz 5: Southern Copper

Southern Copper ist eine Tochtergesellschaft der Grupo México mit Sitz in Phoenix, Arizona. Das Unternehmen förderte 21 Prozent mehr und kam damit auf 900 Kilotonnen. Auch hier sanken die Betriebskosten pro Pfund gefördertem Kupfer um 14 Prozent auf 0,95 US-Dollar.

Platz 6: KGHM

Mit 677 Kilotonnen Kupfer landet die KGHM Polska Miedź Gruppe aus Lubin/ Polen auf dem sechsten Platz unter den größten Kupferförderern. Doch der Produktionsausstoß sank 2016 um 6 Prozent. Der sinkende Zloty-Kurs und Sparmaßnahmen senkten die Produktionskosten um 11 Prozent.

Platz 7: Rio Tinto

Das britsch-australische Unternehmen Rio Tinto erhöhte seine Kupferproduktion leicht um 4 Prozent auf 523 Kilotonnen im Jahr 2016. Vor allem der Output aus der Mine Bingham Canyon (Utah, USA) wurde mehr.

Platz 8: First Quantum

First Quantum mit Sitz in Vancouver, Kanada, ist ein relativ neuer Player unter den größten Kupferproduzenten. Die Produktion in der Sentinel-Mine (Sambia), in Las Cruces (Spanien) und Kansanshi (ebenfalls Sambia) machten zusammen eine Fördermenge von 494 Kilotonnen aus. Das ist eine Steigerung um 29 Prozent. Die Produktionskosten lagen 2016 bei 1,06 US-Dollar pro Pfund.

Platz 9: Antofagasta

Das chilenische Bergbauunternehmen hat seine Kupferproduktion um 15 Prozent gesteigert auf 477 Kilotonnen. Mit 1,20 USD pro Pfund waren die Nettocashkosten 20 Prozent geringer als noch im Vorjahr. Eingerechnet sind hier die gestiegenen Preise für Gold und Molybdän – Nebenprodukte der Kupferproduktion.

Platz 10: Vale

Auf Platz 10 findet sich der brasilianische Kupferproduzent Vale. Das Unternehmen hat 7 Prozent mehr Kupfer gefördert, vor allem aus den Minen Sudbury (Kanada) und Salobo (Brasilien). 453 Kilotonnen Kupfer kamen so 2016 zusammen.

 

Mit einem Produktionsminus von 18 Prozent fällt der Konzern Anglo American aus dem Ranking heraus. 2016 förderte das Unternehmen mit Sitz in London und Johannisburg nur noch 400 Kilotonnen Kupfer. Und während Anglo American abstürzt, nähert sich von unten (mit 360 Tonnen Kupferproduktion) der russische Konzern Norilks Nickel den Top 10.

Bild: Roy Palmer/Shutterstock.com

 

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Autor: Dörte Neitzel

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