Künstliche Intelligenz bringt deutscher Wirtschaft 430 Milliarden Euro
12.06.2018

Künstliche Intelligenz bringt deutscher Wirtschaft 430 Milliarden Euro

Allein dank künstlicher Intelligenz dürfte die deutsche Wirtschaft bis 2030 um mehr als elf Prozent wachsen – allerdings nicht nur durch Effizienzsteigerung. Zwei Branchen profitieren dabei am stärksten.

Digitale Assistenten, Chatbots und maschinelles Lernen: Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz gehören inzwischen zum Alltag. Und diese Entwicklung wird sich deutlich beschleunigen: Bis zum Jahr 2030 dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) allein wegen KI um 11,3 Prozent steigen. Das entspricht einer Summe von rund 430 Milliarden Euro. Weltweit sind es rund 15,7 Billionen US-Dollar. Zu diesem Ergebnis kommt eine detaillierte Deutschland-Auswertung der globalen PwC-Studie „Sizing the prize. What’s the real value of AI for your business and how can you capitalise?”.

Das deutsche KI-Potenzial basiert auf zwei Säulen

Unternehmen bringen neue, innovative Produkte auf den Markt, die qualitativ hochwertiger und stärker auf den einzelnen Kunden zugeschnitten sind. Dies wird die Nachfrage ankurbeln und dürfte der Studie zufolge fast 60 Prozent des KI-Zuwachses ausmachen.

Dieser Effekt ist damit stärker als die zweite Säule – die Effizienzgewinne, die durch KI-Technologien entstehen. Das deckt sich mit den weltweiten Zahlen: Mit 9,1 Billionen US-Dollar entfällt der größere Teil des KI-Potenzials von insgesamt 15,7 Billionen US-Dollar auf Innovationen.

China und die USA spüren den Effekt am stärksten

Im Ländervergleich dürften China und die USA am stärksten vom KI-Boom profitieren. Für China haben die PwC-Experten errechnet, dass die Wirtschaft bis 2030 allein durch KI um mehr als ein Viertel steigen dürfte. Das entspricht einem Potenzial von sieben Billionen US-Dollar. In Nordamerika sind es 3,7 Billionen US-Dollar (knapp 15 Prozent).

Für Nordeuropa beziffern die Experten das Wachstumspotenzial auf rund zehn Prozent. Mit mehr als elf Prozent steht Deutschland damit im Vergleich zu seinen Nachbarländern gut da, weil der Anteil der Branchen, in denen starke Produktivitätssteigerungen durch KI möglich sind, ist hier überdurchschnittlich hoch ist – etwa die industrielle Fertigung.

Gesundheitsbranche und Automobilsektor besonders betroffen

Um die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Produkte und Services verschiedener Branchen zu analysieren, haben die PwC-Experten den Artificial Intelligence Impact Index entworfen.

Mit jeweils 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 ist demnach der Einfluss auf die Healthcare-Branche und die Automobilindustrie am stärksten. Es folgen die Finanzbranche (3,3) und der Transport- und Logistiksektor (3,2).

Bild: Deniseus/Fotolia.de

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