Kurzarbeit bei Opel in Rüsselsheim
09.01.2018

Kurzarbeit bei Opel in Rüsselsheim

In dieser Woche führt das Opel-Werk in Rüsselsheim Kurzarbeit ein. Damit sollen Entlassungen vermieden werden.

Im Opel-Werk in Rüsselsheim startet noch in dieser Woche eine voraussichtlich sechsmonatige Zeit der Kurzarbeit. Darauf hatten sich Geschäftsleitung und Betriebsrat in Abstimmung mit der IG Metall bereits im Dezember verständigt. Damit soll Arbeitsvolumen an den deutschen Standorten mit derzeit noch rund 19.000 Beschäftigten  verringert werden. Der französische PSA-Konzern, der Opel gekauft hatte, will durch die Kurzarbeit Entlassungen vermeiden. Auch die Bundesagentur für Arbeit hat dies bereits bewilligt. Betroffen sind sowohl die Produktentwicklung als auch Verwaltungsbereiche.

Altersteilzeit und Leiharbeit als Kostensenker

Doch Kurzarbeit soll nicht die einzige Maßnahme bleiben: Das Management will das Altersteilzeitprogramm bis auf den Geburtsjahrgang 1960 ausweiten. Es gebe auch Vorruhestandsregeln für Mitarbeiter, die 36 Monate vor dem frühestmöglichen Renteneintritt sind. Management und Betriebsrat wollen zudem die Zahl der Leiharbeiter in den Produktionswerken Rüsselsheim und Kaiserslautern reduzieren.

Die Opel-Mitarbeiter in Deutschland sind zwar noch bis Ende 2018 vor betriebsbedingten Entlassungen geschützt. Und auch Werkschließungen sind zunächst nicht vorgesehen. Doch das Sanierungsprogramm “Pace” soll den deutschen Automobilbauer wieder in die Gewinnzone bringen.

Bild: Opel

Lesen Sie auch:

DruckenDrucken


Produkt der Woche

Comau präsentiert neues Exoskelett für Arbeiter

Comau präsentiert neues Exoskelett für Arbeiter

Comau, Weltmarktführer bei fortschrittlichen Industrieautomatisierungslösungen, präsentiert mit MATE sein erstes innovatives tragbares Exoskelett. MATE wurde entwickelt, um die Arbeitsqualität durch eine kontinuierliche und fortschrittliche Bewegungsunterstützung sowohl bei repetitiven als auch   [mehr...]

Präsentiert von:

Logo

 





Anzeige