Leitfaden für Unternehmen zum Brexit: Antworten auf 111 Fragen
11.06.2018

Leitfaden für Unternehmen zum Brexit: Antworten auf 111 Fragen

In nicht einmal einem Jahr, Ende März 2019, will Großbritannien die EU verlassen. Ein Leitfaden zum Brexit herausgebracht greift mit 111 Fragen und Antworten Probleme des Unternehmensalltags auf – von A wie Arbeitnehmer bis Z wie Zölle.

Der Brexit wird voraussichtlich in allen Unternehmensbereichen zu nennenswerten Mehrkosten durch Aufbau oder Wiederaufleben bürokratischer Hürden führen. Mit 111 Fragen und zahlreichen Empfehlungen bereitet der Leitfaden von BDI, BDA und vbw deutsche Unternehmen auf die Auswirkungen des Brexits vor.

Beispielfragen sind: Benutzen Sie Chemikalien aus dem Vereinigten Königreich für Ihre Produktionsprozesse? Ist Ihre Gesellschaft in einer britischen Gesellschaftsrechtsform oder gehört eine britische Gesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland zur Unternehmensgruppe?

Unternehmen mit englischer Rechtsform betroffen

Beispielsweise wird mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wird unter anderem auch die Niederlassungsfreiheit eingeschränkt, wenn es sich um britische Rechtsformen wie die Limited, PLC oder LLP handeld. Neugründungen nach britischem Recht können dann nicht mehr in der EU durchgeführt werden. Der Verwaltungssitz muss also stets im Vereinigten Königreich liegen.

Ist ein Unternehmen bereits nach englischem Recht gegründet und hat seinen Verwaltungssitz in Deutschland, gilt es künftig als „Drittstaatengesellschaft“ mit unbeschränkter Außenhaftung der Gesellschafter. Ein Wechsel der Rechtsform währe möglich, hat abe auch seine Tücken, denn dieser führt zur Aufdeckung der stillen Reserven.

Den Leitfaden zum Brexit finden Sie hier zum Download.

Bild: Lightspring/Shutterstock.com

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