Milliardenfusion: Airbus-Zulieferer Safran und Zodiac gehen zusammen
25.01.2017

Milliardenfusion: Airbus-Zulieferer Safran und Zodiac gehen zusammen

In Frankreich schließen sich die beiden Flugzeugzulieferer Safran und Zodiac zur weltweiten Nummer drei zusammen.

Durch den Zusammenschluss von Safran und Zodiac entsteht ein Megazulieferer mit einem Umsatz von 21 Milliarden Euro. Safran hat für den Sitzhersteller Zodiac 8,5 Milliarden Euro geboten – ein Aufschlag von rund 25 Prozent zum letzten Börsenwert von Zodiac. Safran-Chef Philippe Petitcolin bezifferte die Synergien aus der Fusion auf jährlich mehr als 200 Millionen Euro. Ob es auch personelle Einsparungen geben soll, ließ der Manager offen.

Zweiter Übernahmeversuch erfolgreich

Es war nicht der erste Übernahmeversuch seitens Safran: Bereits vor sechs Jahren wollte er den Sitzhersteller übernehmen, scheiterte jedoch am Widerstand der Eigentümerfamilien, berichtet das Manager Magazin. Zodiac gehört zu knapp einem Viertel einer Gruppe von Familien, die knapp 37 Prozent der Stimmrechte halten. Dem französischen Staat gehören 14 Prozent.

Krise bei Zodiac

Zodiac erholt sich gerade von einer dreijährigen Krise in seiner Sitzsparte, die bei den großen Kunden Airbus und Boeing zu Lieferverzögerungen geführt hat. Airbus hatte über Verzögerungen bei der Ausstattung des Langstreckenfliegers A350 geklagt, weil Zodiac Probleme mit der Fertigung der Bordtoiletten hat. Petitcolin sagte jedoch, er mache sich keine Sorgen über die Sitzproduktion.

Bild: Airbus

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