Anzeige
Anzeige
Spitzenleistung im Einkauf ist Mangelware

Spitzenleistung im Einkauf ist Mangelware

17.10.2017

Spitzenleistung im Einkauf ist Mangelware

Nur 7 Prozent der Unternehmen nutzen ihren Einkauf als Wettbewerbsvorteil, so eine Studie von A.T. Kearney.

Aktuell haben nicht einmal 10 Prozent der Unternehmen im Einkauf die richtige Erfolgsformel von Team-, Kategorien- und Lieferantenexzellenz. Das ist ein Fazit der Studie „Assessment of Excellence in Procurement” (AEP) von A.T. Kearney.

Das Benchmarking deckt eine Bandbreite an Industrien (Prozess, Konsumgüter, Fertigung, Dienstleistung) und Regionen (46 Prozent Europa) mit mehr als 5.000 Unternehmen ab.

Insgesamt vier Gruppen sind es, in die sich die Studienteilnehmer aufgrund ihres Kostenmanagements und der Wertschöpfung ihres Einkaufs einteilen lassen.

  1. Als „Top Performer“ können sich 7 Prozent der Unternehmen bezeichnen. Sie generieren mit ihrem Einkauf eine 3-mal so hohe Rendite wie andere Unternehmen und setzen dabei auf modernste Technologien und Analytics-Funktionen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Einkauf bei der Umsetzung von Innovationen einen maßgeblichen Effekt erzielt, bei den „Top Performern“ 7-mal höher. Für jeden investierten Euro in Mitarbeiter und Einkaufstools erzielen sie im Schnitt 13 Euro.
  2. Solide Ergebnisse zeigen auch die sogenannten „High Potentials“, zu denen sich 11 Prozent der Unternehmen zählen dürfen.
  3. Knapp über die Hälfte der Einkaufsorganisationen (55%) liegen im „Mittelfeld“. Sie schaffen zwar Mehrwert, die Transformation dauert aber immer noch zu lange.
  4. Die vierte Gruppe, die „Nachzügler“ (27%), hat selbst damit Mühe, die eigenen Kosten zu decken und schafft daher im Verhältnis wenig oder keinen Wert.

Wer Erfolg im Einkauf haben möchte, sollte auf drei entscheidende Faktoren setzen: Team-Exzellenz, ein leistungsstarkes Kategorien-, sowie Lieferantenmanagement.

  • Team-Exzellenz: Die Einkaufsorganisation nimmt eine bedeutende Stellung im Unternehmen ein, sie dient als Katalysator für die Ausrichtung des Unternehmens und Basis für nachhaltige Ergebnisse. Das Talent-Management spielt hierbei eine wichtige Rolle. Wer seine Mitarbeiter weiterbildet, herausragende Leistungen fördert und digitale Technologien nutzt, kann für hohe Wertschöpfung im Einkauf sorgen.
  • Kategorienmanagement: Spitzenleistung bei der Warengruppenstrategie reduziert Kosten am effektivsten und generiert ca. 73 Prozent des Mehrwerts in der Beschaffung. Vor allem die „Top Performer“ entwickeln langfristige Pläne für Kategorien oder Produkte und Services – und bekommen so wichtige Einblicke in relevante Märkte.
  • Lieferantenmanagement: Herausragende Lieferanten erfüllen nicht nur ihre vertraglichen Verpflichtungen, sondern tragen – und das ist noch wichtiger – auch dazu bei, dass Unternehmen insgesamt ihre Einkaufsrisiken reduzieren und sich Wettbewerbsvorteile sichern, indem sie Innovationen in Beschaffungsmärkten schnell und effizient nutzen. Das generiert 27 Prozent des Mehrwerts im Einkauf.

Um den Einkauf zu optimieren, seien zusätzliche Anstrengungen erforderlich, so die Studie. Für „Nachzügler“ bedeute das, einen Fokus auf die eigene Strategie zu legen, das „Mittelfeld“ sollte seine Wertschöpfung über ein breiteres Spektrum ausdehnen, die „High Potentials“ müssten im Unternehmen ein Umfeld der Anerkennung schaffen, um zum „Top Performer“ zu werden, während diese ihre Marke und die eigenen Talente stärker nutzen sollten.

Bild: drubig photo/Fotolia.de

Lesen Sie auch:

Autor: Dörte Neitzel

DruckenDrucken


Produkt der Woche

Erst arretiert, dann automatisiert – KIPP Arretierbolzen

Erst arretiert, dann automatisiert – KIPP Arretierbolzen

Das HEINRICH KIPP WERK erweitert sein Portfolio im Bereich Arretierbolzen. Diese verhindern eine Veränderung der Arretierstellung durch Querkräfte. Die Befestigung und das Lösen der Bolzen erfolgen manuell oder neuerdings auch   [mehr...]

Präsentiert von:

Logo

 





Anzeige