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Thyssenkrupp und Tata schmieden Europas zweitgrößten Stahlhersteller

Thyssenkrupp und Tata schmieden Europas zweitgrößten Stahlhersteller

02.07.2018

Thyssenkrupp und Tata schmieden Europas zweitgrößten Stahlhersteller

Thyssenkrupp legt seine Stahlwerke mit denen des Konkurrenten Tata Steel zusammen. Die Unternehmen hoffen auf Einsparungen im Rohstoffeinkauf.

Thyssenkrupp hat jetzt beschlossen, seine Stahlwerke in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Konkurrenten Tata Steel auszulagern. Zusammen wollen die beiden Konzerne Europas zweitgrößten Stahlhersteller schaffen. 48.000 Beschäftigten wird es dann in Deutschland, Großbritannien und denNiederlanden geben.

Beide Unternehmen hatten bereits im Herbst eine Grundsatzvereinbarung über den Zusammenschluss unterzeichnet. Die Anteile sind etwas ungleich verteilt: Thyssenkrupp hält 55 Prozent, Tata 45 Prozent, weil die Deutschen zuletzt ihren Gewinn steigern konnten.

Einsparungen im Rohstoff-Einkauf

Mit der Fusion hoffen Thyssenkrupp und Tata auf Größenvorteile, wenn sie künftig gemeinsam Rohstoffe einkaufen. Die Konzerne wollen zudem doppelte Ausgaben sparen, etwa für Vertrieb, Forschung und Entwicklung. So könnten bis zu 4.000 Stellen wegfallen, die Hälfte davon in Deutschland. Der Grund: Die Lage auf dem weltweiten Stahlmarkt ist schwierig: China produziert mehr Stahl als nachgefragt wird und Trump hat Einfuhrzölle auf EU-Stahl verhängt.

Widerstand der Arbeitnehmer

Die Mitarbeiter waren lange Zeit gegen die Fusion. Mittlerweile unterstützt der Betriebsrat von Tata, dass man die Pläne unterstütze. Thyssenkrupp hat der IG Metall bereits vor Weihnachten zugestanden, dass man bis 2026 keinen Stahlwerker betriebsbedingt kündigen und keine Standorte schließen werde. Die Arbeitnehmervertreter stellen zehn der 20 Sitze im Aufsichtsrat des Konzerns.

Thyssenkrupp will sich künftig auf Aufzüge und Rolltreppen, Autoteile, Großanlagen und U-Boote konzentrieren. Hinzu kommt die Metallhandelssparte. Nach der Stahlfusion sollen auf dem vier Milliarden Euro weniger auf dem Schuldenkonto stehen.

Bild: Thyssenkrupppp

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