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So macht Vaude seine Lieferkette umweltfreundlich

So macht Vaude seine Lieferkette umweltfreundlich

20.06.2017

So macht Vaude seine Lieferkette umweltfreundlich

Nach zwei Jahren zieht Berg- und Bikesportausrüster Vaude positive Bilanz des groß angelegten Projekts „Environmental Stewardship in the Supply Chain“.

Die Lieferketten in der Textilindustrie sind oft lang und komplex. Eine Outdoor-Jacke besteht aus rund 50 verschiedenen Bestandteilen, die von verschiedenen Zulieferbetrieben hergestellt und an einen Produktionsbetrieb geliefert werden, der die Jacke konfektioniert. Diese Zulieferbetriebe standen im Fokus des Pionierprojekts „Environmental Stewardship in the Supply Chain“, das Vaude 2015 ins Leben gerufen hat, um auch in diesem Teil der Lieferkette hohe Umweltstandards und eine größtmögliche Ressourceneffizienz zu etablieren.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat Vaude Schulungen und Workshops unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ durchgeführt. Konzipiert und geleitet wurde das Projekt von Bettina Roth, Leitung Qualitäts-und Chemikalienmanagement bei VAUDE. Mitarbeiter aus Management und der Produktionsorganisation von insgesamt acht Zulieferbetrieben nahmen in einer Serie von jeweils sechs Einheiten daran teil. Zudem wurden individuelle Beratungen vor Ort im Rahmen von insgesamt 36 Werksbesichtigungen durchgeführt, um daraus konkrete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

Konkrete Ergebnisse

Dank der freiwilligen Beteiligung der größten Zulieferer sind rund 80% des Volumens an Hauptmaterialien und Futterstoffen, die Vaude verarbeitet, über das Pilotprojekt abgedeckt. Insgesamt sind laut Vaude bereits rund 100 Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen Technik und Organisation in der Umsetzung.

Durch die Maßnahmen werden insgesamt jährlich rund 550 Tonnen Abfall, 5.500 m³ Wasser und 18 Mio. kWh Energie eingespart. Die CO2-Emissionen können so pro Jahr um rund 5.000 Tonnen gesenkt werden. Davon profitieren sowohl die Umwelt als auch die Unternehmen selbst, indem sie Kosten für Energie, Ressourcen und Materialien in Höhe von durchschnittlich ca. 50.000 Euro pro Jahr einsparen.

Die erfolgreichen Maßnahmen

Die Reduktionen wurden erreicht durch Maßnahmen wie die Isolierung von Rohren, die Abschaltung von hydraulischen Pumpen bei Nicht-Gebrauch, die Einführung von LED-Beleuchtung, die Nutzung von Energie aus Solarpanels und Wärmerückgewinnung oder die Modernisierung von veralteten Anlagen. Neben der Erhöhung der Energieeffizienz wurden auch Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Fabriken wie die Übersetzung von Sicherheitshinweisen in die verschiedenen Sprachen der Arbeiter sowie Schulungen zum Thema Arbeitsschutzbekleidung und Umgang mit Chemikalien durchgeführt. Die Einführung eines professionellen Chemikalienmanagements war für viele teilnehmende Betriebe die wichtigste Errungenschaft. Hier ging es vorranging um Themen wie die Automatisierung von Prozessen sowie Aufbewahrung, Transport und Entsorgung von Chemikalien.

Foto: Vaude

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Autor: Dörte Neitzel

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