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No Deal Brexit: Johnson plant Crash am 31. Oktober

Bild: Max Pixel

30.07.2019

No Deal Brexit: Johnson plant Crash am 31. Oktober

Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson treibt anscheinend die Planungen für einen Brexit ohne Abkommen voran. Eine Werbekampagne soll den Briten den No Deal-Brexit schmackhaft machen.

Einkaufsabteilungen schauen derzeit mit wenig guten Gefühlen Richtung Westen auf die britische Insel. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, plant Boris Johnson eine 100 Millionen Pfund schwere Informationskampagne für einen No Deal-Brexit am 31. Oktober 2019. Mehrfach hatte der neue Premier betont, er werde das Vereinte Königreich Ende Oktober aus der EU führen – ob mit oder ohne Deal.

Brexit mit “allen notwendigen Mitteln”

Offenbar schätzt Johnson die Chancen auf ein neues Abkommen schlecht ein, denn Anzeigen, Flugblätter und Werbespots sollen die Bevölkerung in der kommenden Zeit auf einen Austritt ohne Abkommen vorbereiten. Auch Johnsons neuer Berater Dominic Cummings wird zitiert, dass der Brexit “by any means necessary” (mit allen notwendigen Mitteln) durchgezogen werden solle.

Diese Kompromisslosigkeit zeigt sich auch andersorts: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung will sich Johnson mit seinem No-Deal-Planungsstab täglich im Cobra-Sitzungraum treffen. Dort finden sonst Sicherheitsbriefings statt. Zudem sollen sich die für den Brexit zuständigen Minister zweimal pro Woche treffen.

Pfund sinkt auf Rekordtief

Neu-Außenminister Dominic Raab bezeichnete Brüssel als “zu störrisch”, da die Verhandlungspartner am “undemokratischen” Backstop festhielten. Daher sehe Johnson vorerst auch keine Notwendigkeit, europäische Staats- und Regierungschefs zu treffen. Auch mit Irlands Premier hatte Johnson offenbar noch keinen Kontakt. Den unwilligen Landesteilen Wales, Schottland und Nordirland, versprach Johnson jedoch eine Geldspritze von 300 Millionen Pfund.

Nur eins dürfte die angespannte Stimmung unter deutschen Einkäufern leicht aufhellen: Verträge, die in Pfund abgeschlossen wurden, stehen besser da als zuvor, denn die britische Währung fiel aufgrund der No-Deal-Furcht auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren.

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Autor: Dörte Neitzel

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