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Opel-Ingenieure: Lieber Abfindung als Job bei Segula

Bild: Opel

26.04.2019

Opel-Ingenieure: Lieber Abfindung als Job bei Segula

Opel hat sein Entwicklungszentrum an den Dienstleister Segula verkauft und wollte rund 2.000 Mitarbeiter übernehmen. Doch die Ingenieure scheinen lieber Abfindungen zu nehmen als zu wechseln.

Mit dem Opel-Verkauf an PSA war auch das Schicksal des Entwicklungszentrums ITEZ in Rüsselheim besiegelt: Es wurde verkauft und für die Beschäftigten gab es ein erstes Abfindungsprogramm. Rund 3.700 Mitarbeiter wurden so zum Gehen bewegt.

Rund 2.000 der restlichen ITEZ-Beschäftigten sollten dann vom Käufer, dem französischen Ingenieurdienstleister Segula, übernommen werden. Aber auch sie haben bzw. hatten die Wahl , zum Käufer Segula zu wechseln oder Opel mit einer Abfindung bzw. Vorruhestandsregelung zu verlassen.

Nach erster Phase habt sich die Hälfte entschieden

Nach der ersten Phase des insgesamt dreistufigen Verfahrens steht jetzt fest:  Knapp die Hälfte, nämlich 1.000 Opelaner haben sich nun dafür entschieden, lieber eine Abfindung anzunehmen oder in Altersteilzeit und Vorruhestand zu gehen, als zu Segula zu wechseln, schreibt das Handelsblatt.

Der Betriebsrat hatte das Ergebnis der ersten Runde auf einem Flugblatt verkündet. Danach haben sich bislang nur 20 Ingenieure für einen Wechsel zu Segula entschieden.

Maximal noch 1.000 Mitarbeiter für Segula

Die restlichen 1.000 Mitarbeiter haben sich noch nicht entschieden. Damit ist das Familienunternehmen aus Nanterre bislang noch weit davon entfernt, das nötige Personal zu haben, um in Rüsselsheim seinen geplanten Engineering-Campus aufzubauen.

Der französische Ingenieur-Dienstleister beschäftigt weltweit etwa 12.000 Mitarbeiter in 30 Ländern und betreut rund 300 Kunden. Darunter sind neben Unternehmen aus der Autobranche auch Firmen aus der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie, dem Energiesektor, dem Schienenverkehr sowie der Schifffahrt, der Pharmazie und der Petrochemie zu finden.

Die Opel-Entwicklungsingenieure sollen bei Segula also künftig auch für Kunden außerhalb der Autoindustrie tätig werden.

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Autor: Dörte Neitzel

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