7 Tipps: So schützen Sie Ihr Handy im Winter
18.01.2018

7 Tipps: So schützen Sie Ihr Handy im Winter

Der Bitkom gibt Hinweise für Smartphone-Nutzer in der kalten Jahreszeit. Diese 7 Tipps sollten Sie beherzigen.

Smartphone-Nutzer haben ihr Gerät natürlich auch im Winter immer dabei. Dabei kann die Kälte dem Akku ganz schön zusetzen. Wie Nutzer ihr Handy in der kalten Jahreszeit schützen können, dazu hat der Digitalverband Bitkom einige Tipps parat.

1. Smartphone warm halten

Je niedriger die Temperatur des Smartphone-Akkus ist, desto weniger Energie speichert er. Das Gerät kommt dann schneller ans Limit als bei höheren Temperaturen. Dasselbe gilt für mobile Akkus zum Nachladen, so genannte Powerbanks. Bei manchen Geräten verlangsamt sich auch die Leistung des Prozessors, wenn sie sehr tiefen Temperaturen ausgesetzt sind. Nutzer sollten deshalb ihr Smartphone möglichst nahe am Körper tragen – am besten in der warmen Hosen- oder Jackentasche. Vermeiden sollten sie, das Handy im Auto liegen zu lassen. Denn dort ist es nach kurzer Zeit genauso kalt wie draußen.

2. Gerät aufwärmen vor dem Akkuladen

Wer aus der Kälte kommt und seinen kalten Handy-Akku laden möchte, sollte das Gerät zunächst langsam aufwärmen lassen. Allerdings nicht neben eine Heizung legen! Erst, wenn sich das Handy normal warm anfühlt, kann der Akku wieder die volle Leistung aufnehmen.

3. Temperaturschwankungen vermeiden

Bleibt das Telefon in der warmen Tasche, ist es vor Temperaturschwankungen geschützt. Diese können schnell dazu führen, dass sich Kondenswasser bildet, wodurch Handy-Funktionen gestört oder sogar ausfallen oder möglicherweise werden. Zudem reagiert der berührungsempfindliche Bildschirm manchmal träge, wenn die im Display enthaltenen Flüssigkristalle abkühlen.

4. Zusätzliche Hüllen nutzen

Spezielle Handy-Hüllen gewährleisten zusätzlichen Schutz gegen Nässe, Kälte, Schnee und Schmutz. Insbesondere wärmeisolierende Materialien wie Neopren helfen im Winter.

5. Headset auf statt Handy am Ohr

Mithilfe eines Headsets kann man telefonieren oder das Smartphone per Sprachsteuerung bedienen, ohne es dafür in die Hand zu nehmen. Die Kopfhörer mit integriertem Mikrofon sind preiswert und werden häufig bereits serienmäßig mitgeliefert.

6. Passende Handschuhe fürs Display

Die meisten Smartphone-Displays arbeiten kapazitiv. Das heißt: Wenn der Finger das Display berührt, entsteht ein elektrisches Feld. Das bedeutet aber: Trägt man einen herkömmlichen Handschuh, lässt sich der Touchscreen nicht mehr bedienen. Spezielle Handschuhe aus leitfähigen Materialien können hier Abhilfe schaffen. Die gibt es bereits ab etwa 5 Euro.

7. Robuste Geräte für draußen einsetzen

Wer sein Gerät dauerhaft extremen Bedingungen wie niedrigen Temperaturen, Nässe, Schmutz oder Erschütterungen aussetzt, sollte über den Kauf eines speziellen „Rugged Device“ („robustes Gerät“) nachdenken. Diese Geräte sind zum Beispiel besonders kältebeständig, wasserdicht oder sehr belastbar bei Erschütterungen. Wie stark ein „Rugged Device“ beansprucht werden kann, lässt sich vor dem Kauf in der jeweiligen Produktbeschreibung nachlesen.

Bild: Pixabay

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