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Preise für Industrierohstoffe steigen 2018 um 6 Prozent

Bild: Pixabay

28.02.2019

Preise für Industrierohstoffe steigen 2018 um 6 Prozent

Der HWWI-Gesamtindex für Rohstoffe fiel im Dezember 2018 auf 113 Punkte und lag damit knapp 5 Prozent unter dem Stand vom Dezember 2017. Dabei verteuerten sich Industrierohstoffe im Jahresschnitt um 6 Prozent.

Im Jahresdurchschnitt stiegen die Rohstoffpreise 2018 um 24 Prozent gegenüber dem Jahr 2017. Dabei verteuerten sich im Jahresdurchschnitt die Energierohstoffe um 28 und die Industrierohstoffe um 6 Prozent. Dagegen verbilligten sich die Preise für Nahrungs- und Genussmittel um 5 Prozent.

Angst vor Handelskonflikten

Unsicherheiten hinsichtlich der Einführung von tarifären Handelshemmnissen prägten das erste Halbjahr 2018. Trotz allem war ein Ansteigen der Rohstoffpreise in den ersten Monaten des Jahres 2018 zu beobachten. So stiegen die Ausgaben für Rohstoffimporte um 19 Prozent.

Die Auswirkungen der protektionistischen Handelspolitik der USA und die darauffolgenden Reaktionen, vor allem von Seiten Chinas, ließen die Erwartungen an das Wachstum der globalen Konjunktur im zweiten Halbjahr sinken.

So verringerte sich das chinesische Wirtschaftswachstum im dritten Quartal 2018 auf die geringste Rate seit der Finanzkrise. Infolgedessen sind seit Herbst 2018 fallende Rohstoffpreise zu beobachten.

Preisrückgang am Rohölmarkt

Besonders am Rohölmarkt sinken seit Oktober 2018 die Preise. Im Dezember 2018 fiel der Preis für ein Barrel Rohöl im Monatsdurchschnitt auf 55 US-Dollar. Er ging von Oktober bis Dezember um knapp 30 Prozent zurück. Dieser Wert konnte zuletzt im Oktober des Jahres 2017 beobachtet werden.

Am 5. November 2018 traten die angekündigten US-amerikanischen Sanktionen gegen den Iran in Kraft. Diese Sanktionen sollen die Exporte von iranischem Erdgas verhindern und es dem Iran erschweren, Einnahmen aus dem Rohölgeschäft zu erzielen.

Jedoch fielen die Preise für Rohöl, da auf der Nachfrageseite zunehmend die protektionistische Handelspolitik der USA die Weltwirtschaft belastet. Die Rohstoffnachfrage, vor allem nach Rohöl, sank infolge geringerer Erwartungen an das Wachstum der globalen Wirtschaft zum Ende 2018.

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Autor: Dörte Neitzel

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