Anzeige
Anzeige
Digitale Beschaffung: Warum der Einkauf einen Zahn zulegen sollte

Bild: Sikov/AdobeStock

26.07.2019

Digitale Beschaffung: Warum der Einkauf einen Zahn zulegen sollte

Mit der Digitalisierung im Procurement ist es noch nicht weit her: Nur einer Minderheit von Beschaffungsexperten ist es gelungen, ihre Einkaufsprozesse vollständig digital umzugestalten, so eine Studie.

Mehr als die Hälfte (54%) der Unternehmen haben mit der Digitalisierung und Automatisierung standardmäßiger Beschaffungsprozesse begonnen. Allerdings sagen nur zwei Prozent, dass ihre Beschaffungsprozesse bereits vollständig automatisiert sind. Mehr als ein Fünftel vertraut weiterhin auf Fax und Papier. Das sind die Ergebnisse des Digital Procurement Report 2019 von Jaggaer, Edge Verve und dem BME.

Fehlendes Budget, wenig Datenintegration

Das große Fazit: Im Vergleich zum ersten Bericht im Jahr 2017 hat sich nicht viel getan. Als eine der größten Hürden für einen schnelleren Fortschritt hat sich nach wie vor der Mangel an Budget und erforderlichen IT-Kenntnissen sowie der Mangel an Fortschritten bei der Datenintegration und an digitalem Wissen unter den Beschaffungsfachleuten herausgestellt.

Digitale Kenntnisse up-to-date

Wie zu erwarten war, sind größere Unternehmen hinsichtlich des technologischen und personellen Stands weiter als kleine und mittelständische Unternehmen. Dabei bewerten gut die Hälfte der Beschaffungsexperten ihre digitalen Kenntnisse als „up-to-date“ oder „exzellent“. Auch vertrauen 40 Prozent der Organisationen bereits auf automatisierte Procure-to-Pay-Prozesse (P2P).

Wo investieren Unternehmen in den digitalen Einkauf?

Hinsichtlich der Investitionsprioritäten führen Predictive Analytics, Internet of Things (IoT) und die robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) die Liste an. Das Interesse an Predictive Analytics konzentriert sich vor allem auf das Risikomanagement und Spendmanagement. RPA stellt einen Investitionsschwerpunkt für die Automatisierung von Procure-to-Pay-Prozessen dar.

Andererseits verfügen 64 Prozent der Unternehmen über keine Vision etwa bezüglich einer Investition in Blockchain und 62 Prozent haben keine Roadmap zur Integration eines digitalen Assistenten ausgearbeitet.

Datenintegration? Geht so.

Der Integrationsgrad ist in den vergangenen zwei Jahren nicht weiter vorangekommen: 30 Prozent der Organisationen integrieren keine Daten aus vor- bzw. nachgelagerten Prozessen, 54 Prozent tun dies von Hand und nur 16 Prozent verfügen über eine automatische End-to-End-Integration.

Silvius Grobosch, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) sagt: „Ein Gedanke sollte bei der digitalen Neuausrichtung des Einkaufs im Vordergrund stehen: Der Shared-Intelligence-Ansatz, das heißt das Sammeln, Analysieren und Teilen von Informationen und Einsichten mit den Business Partnern im Unternehmen. Nur so ist gewährleistet, dass sämtliche Unternehmensbereiche passgenau interagieren und voneinander profitieren können.“

Lesen Sie auch:

Autor: Dörte Neitzel

DruckenDrucken


Veranstaltung der Woche

3. Zukunftswerkstatt Einkauf: Wertbeitrag neu definieren

3. Zukunftswerkstatt Einkauf: Wertbeitrag neu definieren

CBS & amc 3. Zukunftswerkstatt Einkauf am 26. September 2019 in Köln im Design Offices Dominium am Kölner Dom Designen Sie mit uns den Einkauf der Zukunft Mit agilen Methoden   [mehr...]

Präsentiert von:

Logo

Online-Shop der Woche

Container Online kaufen –  im FLADAFI® Webshop der Firma SÄBU Morsbach GmbH

Container Online kaufen – im FLADAFI® Webshop der Firma SÄBU Morsbach GmbH

Der Kauf von Containern und Zubehör wird jetzt noch einfacher – mit dem FLADAFI® Online-Shop der Firma SÄBU Morsbach GmbH. Dort finden Sie eine Vielzahl an Produkten von zwei starken   [mehr...]

Präsentiert von:

Logo

 





Anzeige