Produktionsautomatisierung bei Miele: Kennzeichnung spielt entscheidende Rolle
11.04.2018

Produktionsautomatisierung bei Miele: Kennzeichnung spielt entscheidende Rolle

Pro Tag verlassen über 28.000 Antriebe die Werkshallen des Miele-Kompetenzzentrums zur Entwicklung und Fertigung elektrischer Antriebe für Staubsauger, Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler in Euskirchen. Die Kennzeichnung spielt dabei eine Hauptrolle.

Advertorial – „Dank zunehmender Automatisierung produziert jeder einzelne unserer Mitarbeiter heute siebenmal mehr als noch in den siebziger Jahren!“ berichtet Mirko Reidenbach, Mitarbeiter der Betriebsmittelkonstruktion. Die Produktkennzeichnung spielt bei der Produktionsautomatisierung von Miele eine entscheidende Rolle. Schon seit vielen Jahren arbeitet Miele in diesem Bereich mit den Kennzeichnungsspezialisten der Bluhm Systeme GmbH zusammen.

Laser realisieren „sich selbst montierende“ Werkstücke

Bei Miele steuert der Fertigung von Waschmaschinenmotoren das Werkstück die Montage: Faser-Laser e-SolarMark von Bluhm versehen zunächst die gusseisernen Motorenteile mit produktionsrelevanten Daten in Klarschrift und als 2D-Datamatrix-Code. In späteren Produktionsschritten identifizieren die Fertigungsroboter die Bauteile anhand dieses Codes und leiten die weitere Montage ein.

An anderer Stelle wiederum ist ein CO2-Laser e-SolarMark – ebenfalls von Bluhm – in den Prozess der Qualitätsprüfung integriert: Bei der Montage der Staubsaugerkabeltrommeln prüft zunächst eine Kamera, ob bestimmte Bauteile den Fertigungsvorgaben entsprechen. Erst danach beschriftet der Laser das Bauteil mit einer individuellen Teile- und Fertigungsnummer.

Angesichts der kompakten Fertigungsstraßen von Miele ist die geringe Einbaugröße der Laser besonders vorteilhaft.

Tintenstrahldrucker für ölige Oberflächen

An einer anderen Fertigungsanlage kennzeichnet ein Linx-Tintenstrahldrucker von Bluhm Systeme Werkstücke mit teilweise öligen Oberflächen. Überzeugt hat hier die Tatsache, dass im Sortiment von Linx sogar Öl durchdringende Tinten zu finden sind.

Da die Fertigungslinien bei Miele nicht kontinuierlich laufen, sondern in einem bestimmten Takt, wurde der Druckkopf an einer Verfahrtraverse montiert. Sie führt den Druckkopf auf ein entsprechendes Triggersignal hin am Produkt vorbei und löst damit die Kennzeichnung aus.

Die Druckdaten können entweder händisch oder über eine Schnittstelle zur Miele-EDV in die dafür vorgesehenen Remotefelder der Steuereinheit eingefügt werden. Über die Schnittstelle kann auch sichergestellt werden, dass das richtige Produkt die richtige Kennzeichnung erhält. Dazu findet ein regelmäßiger Austausch von Steuersignalen zwischen dem Drucker und der Produktionsanlage statt.

Jetzt Video von der Anwendung ansehen

Bild: Bluhm Systeme

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