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Roboterspinnen: Mobile 3D-Drucker für Karosseriebau

Roboterspinnen: Mobile 3D-Drucker für Karosseriebau

04.05.2016

Roboterspinnen: Mobile 3D-Drucker für Karosseriebau

Siemens hat vernetzte 3D-Druck-Roboter auf acht Beinen vorgestellt, die im Karosseriebau helfen, ein Chassis schneller zu fertigen.

Die Spinnenroboter kommen auf acht Beinen und heißen ab Werk SiSpis. Das steht für Siemens Spiders. Sie sind mit Extruder-Düsen bestückt, die auch in normalen 3D-Druckern zum Einsatz können. Die 3D-Drucker-Spinnen können das Druckmaterial im Mikrometerbereich auftragen. Die kleinen Roboter arbeiten wahlweise autonom oder integrieren sich als Teamplayer in einem komplexen Fertigungsverbund.

Kamera und Laserscanner an Bord

Siemens erwägt, mehrere der autonomen Roboter für die arbeitsteilige additive Fertigung von Konstruktionen wie Fahrzeugkarossen, Schiffskörpern und Flugzeugrümpfen einzusetzen. Dafür sind die Spinnenroboter mit Instrumenten für die räumliche Orientierung, einem Laserscanner und einer Kamera ausgestattet.

Zusammenarbeit im Spinnenteam

Eine Zusammenarbeit sieht so aus: Die gesamte Arbeitsfläche wird virtuell in dreidimensionale Boxen eingeteilt. Jeder einzelne Spinnenroboter legt selbständig fest, welche Zone er an der Karosserie bearbeiten kann. Er kennt den Bewegungsradius seines 3D-Druckerarms und findet eigenständig heraus, welchen Teil einer flachen oder gewölbten Fläche er ansteuern kann. Es ist also jeder Karosseriebereich abgedeckt und ein vollständiger, bis ins Detail ausgearbeiteter Fahrzeugrumpf entsteht.

 Foto: Siemens

Autor: Dörte Neitzel

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