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10.09.2015

Sensorik und Messtechnik: Leichter Umsatzrückgang

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent, bei moderatem Zuwachs in den Auftragseingängen von einem Prozent.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem hohen Umsatzzuwachs von sechs Prozent im ersten Quartal, verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von einem Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Stellt man die Umsatzentwicklung des 2. Quartals 2015 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche ein Umsatzplus von vier Prozentpunkten.

Bild Tabelle Umsatz Sensorik Messtechnik 2015Insgesamt präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik daher zuversichtlich und verzeichnet bei den Auftragseingängen im zweiten Quartal ein Plus von einem Prozent, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA Mitglieder erwarten bereits für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von vier Prozent. Das spiegelt sich in der Personalplanung der Branche wider. Der überwiegend mittelständisch geprägte Industriezweig plant für das laufende Jahr zwölf neue Ingenieurinnen/ Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze einzustellen.

„Das Umfrageergebnis weist im zweiten Quartal des Jahres einen kleinen Dämpfer in der Umsatzentwicklung aus“, erklärt der AMA Geschäftsführer Thomas Simmons die leicht rückläufigen Umsätze. „Wir glauben, dass sich der Umsatzrückgang der Sensorik und Messtechnik im zweiten Quartal aus den rückläufigen Auftragseingängen des Maschinenbaus im Auslandsgeschäft ergaben. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich die Umsätze unserer Branche insgesamt wieder erholen, da unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Umsatzrückgang in einem Industriezweig durch Aufträge aus anderen kompensiert werden können.“

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