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Gabelstapler hebt Paletten vom Lkw

Gabelstapler hebt Paletten vom Lkw. (Bild: th-photo/AdobeStock)

10.09.2019

So vergleichen Sie Lagerpreise in Deutschland

Die Kosten für kurzfristige Palettenstellplätze unterscheiden sich je nach Standort in Deutschland stark. Sharehouse vergleicht deutschlandweit die Kosten für kurzfristig gebuchte Palettenstellplätze.

Um Übersichtlichkeit in die Preisstrukturen am Lagermarkt zu bringen, hat das Berliner Start-up Sharehouse die durchschnittlichen Preise für Ein- und Auslagerung sowie für das Lagergeld auf Ebene der Bundesländer verglichen.

Bundesweiter Vergleich von Lagergeld

Lagergeld beschreibt eine Form der Leistungsabrechnung, die dann eintritt, wenn ein Händler bei einem Logistik-Dienstleister Lagerfläche gemietet hat. Das Lagergeld wird an den Dienstleister entrichtet und ist abhängig von Warengewicht, Lagerfläche und Lagerzeit.

Sharehouse wertete die Preise an 465 Standorten aus, an denen auf der eigenen Online-Plattform freie Flächen zur Verfügung stehen. Insgesamt vergleicht Sharhouse mehr als 1,5 Millionen Quadratmeter Fläche.

Wenn Faktoren wie Hafennähe oder der Zugang zu Konsumzentren hinzukommen, steigen auch die Preise. In Hessen beispielsweise zahlt man ein Lagergeld von 0,35 Euro pro Tag.

Kosten für Ein- und Auslagerung

Für jeden Ladungsträger fällt zudem jeweils für die Ein- und Auslagerung eine Gebühr an – einmalig pro Ladungsträger, etwa eine Europalette. Die Gesamtkosten setzen sich also zusammen als Lagergeld sowie den Kosten für Ein- und Auslagerung. Darüber erhalten Mieter vom Vermieter eine detaillierte Rechnung.

Je nach Standort lassen sich teils deutliche Preisunterschiede feststellen. So ergeben sich in den östlichen Bundesländern vergleichsweise attraktive Lagergelder und niedrigere operative Handlingskosten.

So liegt in Sachsen das Lagergeld bei 0,19 Euro pro Tag und die Ein- und Auslagerung schlägt dort mit 1,85 Euro zu Buche. Gründe hierfür sind insbesondere das geringere Lohnniveau und die günstigeren Grundstückspreise. Im Vergleich dazu sind Lagerlösungen in strategisch günstigen Lagen deutlich kostspieliger.

Vergleich der Lagerkosten in den Bundesländern

Was die einzelnen Bundesländer angeht, so verzeichnet vor allem Thüringen aufgrund seiner zentralen Lage eine erhöhte Nachfrage. Auch die Bundeshauptstadt erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. So steigen auch die Preise von Logistikimmobilien rund um von Berlin: Immer mehr Handelsunternehmen errichten ihre Logistikflächen am Speckgürtel und Grundstücke werden knapp.

Logistikdienstleister und Nachfrager können über die Plattform direkt miteinander in Kontakt treten. Zusätzlich haben Lagersuchende die Möglichkeit, ihre Anfragen dort zu veröffentlichen, wenn sie auf der Plattform nicht direkt fündig werden. Logistikdienstleister können ihnen dann konkrete Angebote unterbreiten.

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Autor: Dörte Neitzel

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