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Steuerrabatt für Elektro-Dienstwagen beschlossen

Foto: Pixabay

27.11.2018

Steuerrabatt für Elektro-Dienstwagen beschlossen

Elektroautos und Hybridfahrzeuge werden künftig bei der Dienstwagen-Besteuerung begünstigt. Das soll vor allem Unternehmen zum Umstieg auf eine Elektroflotte ermuntern.

Die gesetzliche Lage sieht vor, dass Besitzer eines Firmenfahrzeugs die Privatnutzung ihres Fahrzeugs pauschal mit einem Prozent des Brutto-Listenpreises des Fahrzeugs versteuern müssen – pro Monat, versteht sich. Für E-Autos, die als Dienstwagen genutzt wrden, soll sich das nun ändern. Elektroautos, die zwischen 2019 und Ende 2021 gekauft werden, halbiert sich dieser Wert nun auf 0,5 Prozent.

Steuerfreies Jobticket beschlossen

Darüber hinaus hat der Bundesrat den Weg für steuerfreie Jobtickets endgültig frei gemacht. Eine entsprechende Änderung des Einkommensteuergesetzes wurde nach dem Bundestag auch von den Vertretern der 16 Länder im Bundesrat gebilligt.

Gewährt ein Unternehmen seinen Beschäftigten eine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte für Busse und Bahnen, musste die Kostenersparnis bislang grundsätzlich versteuert werden. Mit der Neuregelung sollen Arbeitnehmer verstärkt zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel veranlasst werden. Die steuerfreien Leistungen werden allerdings auf die Entfernungspauschale angerechnet, damit keine doppelte Förderung entsteht.

Plattformen haften für Umsatzsteuer von Händlern

Die Neuerungen wurden zusammen mit zahlreichen weiteren steuerrechtlichen Änderungen beschlossen. Beispielsweise müssen nun Betreiber eines elektronischen Marktplatzes wie Amazon oder Ebay haften, wenn dort handelnde Unternehmer und Personen die fällige Umsatzsteuer nicht entrichten. Vor allem Händler etwa aus China versuchten das bisher zu umgehen – dem Staat entgehen dadurch Steuereinnahmen.

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Autor: Dörte Neitzel

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