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VW plant offenbar mehrere tausend Stellen zu streichen

Bild: Volkswagen

02.01.2019

VW will in Deutschland mehrere tausend Stellen zu streichen

Der Umstieg auf E-Mobilität macht bei Volkswagen künftig tausende Jobs überflüssig. Laut Medienberichten will der Autobauer daher an den Standorten Hannover und Emden rund 7.000 Arbeitsplätze abbauen.

Volkswagen will in seine Werke in Emden und Hannover künftig besser auslasten, indem dort auch E-Autos produziert werden. Das hat jedoch weitere Folgen: An beiden Standorten könnten insgesamt bis zu 7.000 Stellen wegfallen.

7.000 Stellenstreichungen im besten Fall

Die Stellenstreichungen sollen wie folgt verteilt werden: In Hannover könnten bis zu 4.000 Stellen in Hannover und bis zu 3.000 in Emden wegfallen. Dies sei jedoch das beste Szenario, bei dem der Konzern sämltliche Altersteilzeitregelungen voll ausschöpft.

In Hannover blieben dann gut 10.000 Beschäftigte, in Emden etwa 6.000 Jobs erhalten, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Hintergrund ist, dass die Produktion von Elektroautos als weniger aufwändig gilt. Um die Umstellung an den beiden Standorten abzufedern, wurde eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 vereinbart. Gleichzeitig könnten Zukunftsjobs rund um den Megatrend Digitalisierung in den Werken entstehen. Befristet Beschäftigten will Volkswagen Verträge bei Porsche und im VW-Werk in Kassel anbieten.

Passatproduktion geht nach Tschechien

Unlängst hatte VW-Konzernchef Herbert Diess angekündigt, es werde an den beiden Standorten keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der bisher in Emden gefertigte Passat wird künftig nach Tschechien zu Skoda verlagert. Dafür soll in Emden ein E-Kleinwagen für unter 20.000 Euro neben Limousinen mehrerer Marken gefertigt werden.

In Hannover soll der elektrische Kleinbus ID Buzz entstehen, aber auch der “Bulli” werde weiter dort gebaut. Zusätzlich soll dort laut Konzernbetriebsrat ein großes Elektrofahrzeug vom Band rollen.

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Autor: Dörte Neitzel

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